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21.08.2014

02:27 Uhr

Gaza-Konflikt

Uno-Sicherheitsrat fordert Rückkehr zu Gesprächen

Die Feuerpause wurde bereits Stunden vor Ablauf gebrochen, die Menschen im Gaza-Streifen leben in Angst vor neuen Angriffen. Der Uno-Sicherheitsrat fordert beide Seiten zu schnellen Verhandlungen auf.

Wenn niemand nachgibt

Verhärtete Fronten im Nahostkonflikt

Wenn niemand nachgibt: Verhärtete Fronten im Nahostkonflikt

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New YorkDer Uno-Sicherheitsrat hat Israel und die Palästinenser zu einer schnellen Rückkehr an den Verhandlungstisch aufgerufen. In einer einstimmig verabschiedeten Erklärung drängten die Sicherheitsratsmitglieder die Konfliktparteien am Mittwoch, die Verhandlungen wieder aufzunehmen, "um dringend eine nachhaltige und dauerhafte Waffenruhe zu erreichen". Der ägyptischen Vermittlungsinitiative versicherte das Gremium seine "volle Unterstützung". Außerdem äußerte es seine "ernste Besorgnis" über die wieder aufgeflammte Gewalt und neue zivile Opfer.

Israel hatte seine Luftangriffe im Gaza-Streifen wieder aufgenommen, nachdem eine bis zur Nacht auf Mittwoch befristete Feuerpause schon Stunden vorher durch Raketenangriffe aus dem Küstengebiet gebrochen worden war. Wegen der Raketenangriffe zog Israel außerdem seine Delegation von den Waffenstillstandsverhandlungen in Kairo ab. Auch die meisten palästinensischen Delegierten verließen die ägyptische Hauptstadt am Mittwoch, darunter Chefunterhändler Assam al-Ahmed.

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Der palästinensische Uno-Botschafter Rijad Mansur sagte vor Journalisten im Uno-Gebäude in New York, die Palästinenser seien bereit, an den Verhandlungstisch zurückzukehren. "Wir wollen einen nachhaltigen ausgehandelten Frieden. Wir wollen das Sterben beenden. Wir wollen, dass die Gewalt endet", erklärte er. Dazu müsse Israel aber "seine Aggression beenden und einem Abkommen zustimmen".

Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hatte zuvor bekräftigt, dass der israelische Militäreinsatz im Gaza-Streifen gehe weiter, so lange die Sicherheit der israelischen Bürger nicht gewährleistet sei.

Von

afp

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