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Gedenken an Kim Jong-Il

Und jetzt wird gefeiert

VonPhilip Bleckmann

Der verstorbene nordkoreanische Diktator Kim Jong-Il wäre am 16. Februar 75 Jahre alt geworden. Zu diesem Anlass feiert Nordkoreas mit Sport und Spiel. Ein Fotograf erhielt in Pjöngjang Einblicke in eine verborgene Welt.

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In Nordkorea wurde am 16. Februar gefeiert: Der ehemalige Herrscher Kim Jong-Il wäre an diesem Tag 75 Jahre alt geworden. Das begeht das Regime mit zahlreichen Veranstaltungen. Durch die überdimensionalen Porträts sind Kim-Jong-Il (r.) und sein Vater Kim Il-Sung dabei omnipräsent. Das Warten auf die Fröhlichkeit kann da mitunter lang werden. AFP

Die Diktatoren im Nacken

In Nordkorea wurde am 16. Februar gefeiert: Der ehemalige Herrscher Kim Jong-Il wäre an diesem Tag 75 Jahre alt geworden. Das begeht das Regime mit zahlreichen Veranstaltungen. Durch die überdimensionalen Porträts sind Kim-Jong-Il (r.) und sein Vater Kim Il-Sung dabei omnipräsent. Das Warten auf die Fröhlichkeit kann da mitunter lang werden.

Bild: AFP

Um den ehemaligen Machthaber Kim Jing-Il sowie seinen als Staatsgründer verehrten Vater Kim Il-Sung wird in Nordkorea ein regelrechter Personenkultbetrieben. Reuters

Personenkult

Um den ehemaligen Machthaber Kim Jing-Il sowie seinen als Staatsgründer verehrten Vater Kim Il-Sung wird in Nordkorea ein regelrechter Personenkultbetrieben.

Bild: Reuters

Das Regime hat zur Feier des Geburtstags zahlreiche Veranstaltungen angesetzt. Bevor diese starten, vertreiben sich die Gäste die Zeit im Foyer. Bei soviel grau und schwarz fallen die bunten Luftballons dort etwas aus der Rolle. AFP

Ein wenig Farbe und ganz viel grau

Das Regime hat zur Feier des Geburtstags zahlreiche Veranstaltungen angesetzt. Bevor diese starten, vertreiben sich die Gäste die Zeit im Foyer. Bei soviel grau und schwarz fallen die bunten Luftballons dort etwas aus der Rolle.

Bild: AFP

Bei der Feier dürfen unter anderem Synchronschwimmer ihr Können zeigen. Vielleicht, weil es durch seine synchronen Abläufe etwas militärisch wirkt? Auf dem Weg zu ihrem Auftritt posieren die Athletinnen auf jeden Fall vor dem Becken. AFP

Gruß ans Publikum

Bei der Feier dürfen unter anderem Synchronschwimmer ihr Können zeigen. Vielleicht, weil es durch seine synchronen Abläufe etwas militärisch wirkt? Auf dem Weg zu ihrem Auftritt posieren die Athletinnen auf jeden Fall vor dem Becken.

Bild: AFP

Die Zuschauer auf den Oberrängen warten gespannt auf den Beginn der Vorstellung, während sich die Schwimmerinnen eine Etage tiefer bereits in Reih und Glied aufstellen. AFP

Gespanntes Warten

Die Zuschauer auf den Oberrängen warten gespannt auf den Beginn der Vorstellung, während sich die Schwimmerinnen eine Etage tiefer bereits in Reih und Glied aufstellen.

Bild: AFP

Auch kopfüber bewahren die Schwimmerinnen Haltung und strecken nur ihre Beine kerzengerade aus dem Wasser. Die Synchronie der Bewegungen erinnert an die großen Militärparaden, die regelmäßig in Pjöngjang abgehalten werden. AFP

Akrobatische Kunst

Auch kopfüber bewahren die Schwimmerinnen Haltung und strecken nur ihre Beine kerzengerade aus dem Wasser. Die Synchronie der Bewegungen erinnert an die großen Militärparaden, die regelmäßig in Pjöngjang abgehalten werden.

Bild: AFP

In dem diffusen Licht der Schwimmhalle wirken die Schwimmerinnen wie Roboter, die fremdgesteuert durchs Wasser tanzen. AFP

Synchronschwimmen auf Koreanisch

In dem diffusen Licht der Schwimmhalle wirken die Schwimmerinnen wie Roboter, die fremdgesteuert durchs Wasser tanzen.

Bild: AFP

Was in einem deutschen Schwimmbad wohl für Wassergymnastik gehalten würde, ist in Nordkorea Teil der Synchronschwimm-Feier zu Ehren von Kim Jong-Il. Ob dieser wohl vom Anblick der Sportlerinnen begeistert wäre? AFP

Planschen für den Führer

Was in einem deutschen Schwimmbad wohl für Wassergymnastik gehalten würde, ist in Nordkorea Teil der Synchronschwimm-Feier zu Ehren von Kim Jong-Il. Ob dieser wohl vom Anblick der Sportlerinnen begeistert wäre?

Bild: AFP

Diese Dame ist für die Betreuung der Zuschauer in der Schwimmhalle zuständig. Blickt man der jungen Frau ins Gesicht, glaubt man, tief in das Innere ihrer Seele schauen zu können. Was sie wohl von der Zeremonie hält? Den verstorbenen Führer trägt sie jedenfalls als Anstecker an ihrem Kleid. AFP

Ein vielsagender Blick?

Diese Dame ist für die Betreuung der Zuschauer in der Schwimmhalle zuständig. Blickt man der jungen Frau ins Gesicht, glaubt man, tief in das Innere ihrer Seele schauen zu können. Was sie wohl von der Zeremonie hält? Den verstorbenen Führer trägt sie jedenfalls als Anstecker an ihrem Kleid.

Bild: AFP

Dieser Herr hat es offenbar eilig, noch rechtzeitig in die Schwimmhalle zu kommen, um dem Spektakel zu folgen. Im Gegensatz zu der Dame im Hintergrund passt sich sein Anzug farblich an die eher triste Umgebung an. Solche Aufnahmen von Alltagssituationen sind in Nordkorea selten. Das abgeschottete Land erlaubt es Touristen und ausländischen Fotografen nur selten, frei zu fotografieren. AFP

Hinter den Kulissen

Dieser Herr hat es offenbar eilig, noch rechtzeitig in die Schwimmhalle zu kommen, um dem Spektakel zu folgen. Im Gegensatz zu der Dame im Hintergrund passt sich sein Anzug farblich an die eher triste Umgebung an. Solche Aufnahmen von Alltagssituationen sind in Nordkorea selten. Das abgeschottete Land erlaubt es Touristen und ausländischen Fotografen nur selten, frei zu fotografieren.

Bild: AFP

Auch bei den Eiskunstläufern gelangen spontane Aufnahmen. Hier warten die Sportlerinnen gerade hinter einem Vorhang auf ihren großen Auftritt, und blicken etwas skeptisch in die Kamera. AFP

Hinter dem Vorhang

Auch bei den Eiskunstläufern gelangen spontane Aufnahmen. Hier warten die Sportlerinnen gerade hinter einem Vorhang auf ihren großen Auftritt, und blicken etwas skeptisch in die Kamera.

Bild: AFP

Auch auf dem Eis geht es synchron zu: Die kleinen Eiskunstläuferinnen ziehen singend ihre Kreise. AFP

Schaulaufen

Auch auf dem Eis geht es synchron zu: Die kleinen Eiskunstläuferinnen ziehen singend ihre Kreise.

Bild: AFP

Als ausländischen Stargast konnte die nordkoreanische Führung den russischen Eiskunstläufer Jewgeni Pljuschtschenko gewinnen. Pljuschtschenko gewann zweimal Gold bei den Olympischen Spielen und ist mehrfacher Welt- und Europameister im Eiskunstlaufen. AFP

Besuch aus dem Nachbarland

Als ausländischen Stargast konnte die nordkoreanische Führung den russischen Eiskunstläufer Jewgeni Pljuschtschenko gewinnen. Pljuschtschenko gewann zweimal Gold bei den Olympischen Spielen und ist mehrfacher Welt- und Europameister im Eiskunstlaufen.

Bild: AFP

Bis auf zwei Herren in der dritten Reihe von unten halten alle Zuschauer auf diesem Bild eine strenge Sitzordnung ein. Die Frauen fallen dabei vor allem aufgrund ihrer farbenfrohen Kleider auf, die Männer tragen von Kopf bis Fuß schwarz. Einige der Damen verfügen sogar über Smartphones – ob diese von einem nordkoreanischen Hersteller sind, oder aus dem verfeindeten Süden importiert wurden, ist nicht überliefert. AFP

Getrennte Sitzordnung

Bis auf zwei Herren in der dritten Reihe von unten halten alle Zuschauer auf diesem Bild eine strenge Sitzordnung ein. Die Frauen fallen dabei vor allem aufgrund ihrer farbenfrohen Kleider auf, die Männer tragen von Kopf bis Fuß schwarz. Einige der Damen verfügen sogar über Smartphones – ob diese von einem nordkoreanischen Hersteller sind, oder aus dem verfeindeten Süden importiert wurden, ist nicht überliefert.

Bild: AFP

Die Auftritt auf der Eiskunstbahn sorgen unter den Zuschauern nicht gerade für überschwappende Begeisterung. Es wird jedoch höflich applaudiert. AFP

Verordnete Begeisterung

Die Auftritt auf der Eiskunstbahn sorgen unter den Zuschauern nicht gerade für überschwappende Begeisterung. Es wird jedoch höflich applaudiert.

Bild: AFP

Auch Kim Jong-Un, hier auf einem Archivfoto mit seiner Frau Ri Sol-Ju, war Staatsmedien zufolge bei den Feiern anwesend. Zuvor hatte er jedoch im Mausoleum in Pjöngjang seinen Vorgängern die Ehre erwiesen. dpa

Tribut für die Ahnen

Auch Kim Jong-Un, hier auf einem Archivfoto mit seiner Frau Ri Sol-Ju, war Staatsmedien zufolge bei den Feiern anwesend. Zuvor hatte er jedoch im Mausoleum in Pjöngjang seinen Vorgängern die Ehre erwiesen.

Bild: dpa

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