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13.09.2014

15:58 Uhr

Gegen „feindselige Kräfte“

Nordkorea veröffentlicht eigenen Menschenrechtsbericht

Nordkorea beschwert sich über Einmischung in innere Angelegenheiten, der Menschenrechtsbericht der UN sei voll von „Vorurteilen und Missverständnissen“. Das Land legte daher kurzerhand einen eigenen Bericht vor.

In Nordkorea ist alles bestens. Das behauptet jedenfalls ein Menschenrechtsbericht, den das Land selbst vorlegte. Der Bericht der UN gefiel den Machthabern nicht. dpa

In Nordkorea ist alles bestens. Das behauptet jedenfalls ein Menschenrechtsbericht, den das Land selbst vorlegte. Der Bericht der UN gefiel den Machthabern nicht.

SeoulDas kommunistische Regime Nordkoreas hat auf internationale Vorwürfe gravierender Menschenrechtsverletzungen mit einem Bericht über seine eigene Menschenrechtspolitik reagiert. Darin werden den USA und anderen „feindseligen Kräften“ vorgeworfen, Lügen zur Menschenrechtslage in Nordkorea zu verbreiten und sich in die inneren Angelegenheiten einzumischen.

Nordkorea „hält daran fest, dass Menschenrechte staatliche Souveränität sind“, heißt es in dem Bericht, der am Samstag vom Verband für Menschenrechtsstudien über die Staatsmedien veröffentlicht wurde.

In dem Bericht wird durchweg ein positives Bild der Situation im Land gezeichnet, in dem „die Volksmassen echte Menschenrechte genießen“. Ein Ziel der Veröffentlichung sei auch, mit den „Vorurteilen und Missverständnissen“ hinsichtlich der Lage in Nordkorea aufzuräumen.

Die Veröffentlichung erfolgte gut sechs Monate nach der Vorstellung des Berichts einer UN-Untersuchungskommission der Verbrechen gegen die Menschlichkeit in Nordkorea. Darin hieß es unter anderem, Nordkorea sei ein totalitärer Staat, in dem als politisch unzuverlässig eingestufte Menschen systematisch ermordet oder als Arbeitssklaven missbraucht werden. Nordkorea hatte empört auf den Bericht reagiert.

Von

dpa

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