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01.07.2014

10:27 Uhr

Gegen Russland

EU wird heute Sanktionen beschließen

Europa reagiert auf nicht erfüllte Forderungen von Russland: Die EU will laut Norbert Röttgen weitere Sanktionen gegen Moskau verhängen, damit sie auch weiterhin glaubwürdig bleibt. Heute soll der Beschluss kommen.

Nach den Worten des Vorsitzendes des Auswärtigen Bundestagsausschusses Norbert Röttgen wird die EU weitere Strafmaßnahmen gegen Russland beschießen. dapd

Nach den Worten des Vorsitzendes des Auswärtigen Bundestagsausschusses Norbert Röttgen wird die EU weitere Strafmaßnahmen gegen Russland beschießen.

BerlinDie EU wird nach den Worten des Vorsitzenden des Auswärtigen Bundestagsausschusses, Norbert Röttgen, noch am Dienstag weitergehende Sanktionen gegen Russland verhängen. „Heute kommt der Beschluss“, sagte Röttgen am Dienstag auf eine entsprechende Frage im „Deutschlandfunk“. Die EU müsse, wenn sie glaubwürdig bleiben wolle, nun neue Strafmaßnahmen gegen Russland verhängen. Das Land habe nach einer inzwischen ausgelaufenen nochmaligen Verlängerung der Waffenruhe nicht die von der EU gestellten Forderungen erfüllt. Dabei geht es nach seinen Worten namentlich darum, dass Russland seine Grenze zur Ukraine wirksam kontrollieren und damit verhindern sollte, dass weiterhin Soldaten, Söldner und Waffen in die Ukraine gelangen.

Es habe von der EU „konkrete, erfüllbare Forderungen“ an den russischen Präsidenten Wladimir Putin gegeben, sagte Röttgen. Die seien großteils nicht erfüllt worden. Das mache weitere Strafmaßnahmen unumgänglich. „Die Europäische Union wird und muss...bei ihrem eigenen Wort bleibt, sonst verliert sie an Glaubwürdigkeit und kann für die Deeskalation und Stabilität nichts mehr tun“, argumentierte der CDU-Politiker. Es sei eindeutig, dass die entscheidende Verantwortung bei Russland liege. Russland sei den Forderungen aber nicht nachgekommen. Damit müssten nun die angedrohten Konsequenzen erfolgen.

Die ukrainische Regierung hatte am Montagabend die Waffenruhe im Osten des Landes für beendet erklärt und die gewaltsame Befreiung der von Separatisten kontrollierten Gebiete angekündigt. „Wir werden angreifen und unser Land befreien“, hatte Präsident Petro Poroschenko angekündigt.

Von

rtr

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