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09.08.2013

18:55 Uhr

Geheimdienst-Spähaffäre

Obama spricht mit Apple und Google über Datenschutz

Um Konsequenzen aus der Geheimdienst-Spähaffäre zu ziehen hat sich US-Präsident Barack Obama nun mit Internet-Größen wie Google und Apple getroffen. Obama steht beim Thema Internet-Überwachung unter Druck

US-Präsident Barack Obama: Nun muss er Konsequenzen aus dem Abhör-Skandal ziehen. AFP

US-Präsident Barack Obama: Nun muss er Konsequenzen aus dem Abhör-Skandal ziehen.

WashingtonUS-Präsident Barack Obama hat mit Spitzenvertretern von Internet-Größen wie Google und Apple über Konsequenzen aus den Enthüllungen in der Geheimdienst-Spähaffäre beraten. Das Treffen am Donnerstag sei Teil eines Dialogs, mit dem Obama ausloten wolle, wie die Vereinbarkeit von Respektierung der Privatsphäre und dem Schutz der nationalen Sicherheit zu erreichen sei, sagte ein Sprecher des Präsidialamtes am Freitag, ohne inhaltliche Details zu nennen. An dem Treffen, das nicht in Obamas offiziellem Terminkalender stand, hätten neben Unternehmenschefs und Spitzentechnikern auch Vertreter der Zivilgesellschaft teilgenommen. Schon am Dienstag hatte es ein Treffen von Vertretern der Regierung mit Branchen-Lobbyisten und Anwälten gegeben.

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Obama steht beim Thema Internet-Überwachung unter Druck, seit der Ex-US-Geheimdienstmitarbeiter Edward Snowden weltweite Bespitzelungen von Internet-Nutzern durch Geheimdienste öffentlich gemacht hat. Snowden hatte auch enthüllt, dass US-IT-Firmen wie Google, Apple, Facebook, Microsoft, Yahoo, AOL und andere den Geheimdienst NSA bei der Überwachung des Internetverkehrs unterstützen. NSA-Direktor Keith Alexander hatte erklärt, die Firmen hätten keine andere Wahl als zu kooperieren. Dies sei gesetzlich vorgeschrieben.

Von

rtr

Kommentare (3)

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Rainer_J

09.08.2013, 21:51 Uhr

Die Server dieser US-Firmen stehen doch beim NSA. Der NSA ist mit diesen US-Firmen verschmolzen wie es nur sein kann. Man bekommt nicht das eine ohne das andere. Völlig unmöglich.

Die einzige Möglichkeit ist Produkte von US-Firmen, egal ob Software, Hardware oder Cloud-Dienste komplett zu meiden. Die NSA-Stasi ist mit allen US-Firmen verbunden.

werner

10.08.2013, 05:14 Uhr

ein mieser,dreckiger kleiner datendieb aus der kriminellen bronx,der anstelle seine wirtschaft in ordnung zu bringen und schulden zurueck zu zahlen andere menschen zwingt als spion in deren wohnung einzudringen.der andere menschen dazu zwingt per knopfdruck mit drohnen menschen zu toeten
dessen kenianische familie die gefaengnisse der usa und kenia bevoelkert.wann entfernt endlich der kongress diese kriminelle figur von seinem negertron?muss noch mehr kriminalitaet geschehen zu lasten der USA und der menschheit???
auftragsmoerder nennt man das.

Account gelöscht!

10.08.2013, 06:14 Uhr

In der Tat, der erste Schritt wäre es Software und Server aus den USA zu meiden. Und darüber hinaus hat sich die smarte Obama-Marionette als noch unerheblicher erwiesen als die Herren Bush , die haben wenigstens noch öffentlich zu Ihrem war-life gestanden! Obama führt die Bürger unter seinem smarten Denkmantel nur vor und das ist moralisch noch widerlicher. Der wahre Patriot ist Herr Snowden denn der steht dafür ein wofür es auf amerikanischem Boden einmal Krieg gegeben hat, Freiheit und Unabhängigkeit , nach 200 Jahren alles nur noch Makulatur!

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