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11.03.2013

19:47 Uhr

Generalstabschef

Israel sieht Gefahr regionaler Eskalation

Angesichts der instabilen Lage in der arabischen Welt sieht der israelische Generalstabschef Benny Ganz eine deutliche Eskalationsgefahr. Er fürchtet einen Flächenbrand in der Region, als Folge eines Vorfalls.

Ein israelischer Soldat bewacht die Moschee in Jerusalem AP/dpa

Ein israelischer Soldat bewacht die Moschee in Jerusalem

HerzlijaDer israelische Generalstabschef Benny Ganz sieht eine deutliche Gefahr der Eskalation angesichts der instabilen Lage in der arabischen Welt. Gleichzeitig betonte er am Montagabend auf einer Sicherheitskonferenz bei Tel Aviv, die Wahrscheinlichkeit eines echten Krieges in der Nahost-Region sei in der näheren Zukunft eher gering. „Jede Woche sehen wir einen neuen Vorfall, der auch anders enden und einen Flächenbrand in der Region auslösen könnte“, sagte Ganz.

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Die dramatischen Umwälzungen in der arabischen Welt und die Auswirkungen auf den Nahen Osten stehen im Zentrum der viertägigen Sicherheitskonferenz in Herzlija. Eine Simulation möglicher künftiger Entwicklungen im Nachbarland Syrien nach einem Ende der Gewalt bildete am Morgen den Auftakt. Bei den verschiedenen Veranstaltungen soll es vor allem um den Iran, die Beziehungen Israels mit den USA und Europa sowie um Cyber-Sicherheit gehen.

Unter den Rednern ist auch der italienische Außenminister Giulio Terzi di Sant'Agata. Aus Deutschland kommt der Vorsitzende der Münchner Sicherheitskonferenz, Wolfgang Ischinger, der an einer Debatte über die Terrorbedrohung in Nahost teilnimmt.

Kerstin Müller, außenpolitische Sprecherin der Grünen-Bundestagsfraktion, beteiligt sich an einer Gesprächsrunde über den politischen Islam. Dabei soll es um die Frage der Stabilität der neuen Führungen in der arabischen Staaten gehen, insbesondere vor dem Hintergrund der wirtschaftlichen und sozialen Krise.

Von

dpa

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