Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

05.01.2007

08:45 Uhr

Gespräch im Weißen Haus

Bush und Merkel wollen Nahost-Quartett wiederbeleben

US-Präsident George W. Bush hat sich nach Beratungen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel in Washington für eine enge Abstimmung bei der Suche nach einer Lösung für den israelisch-plästinensischen Konflikt ausgesprochen. Bush kündigte eine baldige Reise von Außenminister Condoleezza Rice in den Nahen Osten an.

Bush und Merkel auf einer Pressekonferenz im Weißen Haus nach ihrem Gespräch. Foto: dpa

Bush und Merkel auf einer Pressekonferenz im Weißen Haus nach ihrem Gespräch. Foto: dpa

HB WASHINGTON. „Frau Kanzlerin hat die gute Idee, das (Nahost)-Quartett zu versammeln. Dem stimme ich zu“, sagte Bush am Donnerstag. Dem Nahost-Quartett gehören neben der EU, die USA, Russland und die Vereinten Nationen an.

Bush sagte, nach ihrer Rückkehr werde Rice nicht nur ihm, sondern auch Kanzlerin Merkel Bericht erstatten. Er unterstrich die Forderung der USA nach einer Zwei-Staaten-Lösung, bei der Israelis und Palästinenser „Seite an Seite in Frieden existieren“. Merkel forderte derweil die Palästinenser auf, das Existenzrecht Israels anzuerkennen.

Beide sprachen sich jedoch dagegen aus, das Mandat des Quartetts über den irsaelisch-palästinensischen Konflikt hinaus zu erweitern. Die Vierer-Runde sei mit ihrer eigentlichen Aufgabe ausgelastet, sagte Merkel. Bush sagte: „Wenn wir dieses Problem lösen, werden sich eine Menge anderer Probleme leichter lösen lassen.“ Den Beratungen zwischen der Kanzlerin und Bush sollte sich am Donnerstagabend (Ortszeit) ein Abendessen im Weißen Haus anschließen.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×