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04.01.2004

16:06 Uhr

Gespräche gelten als Zeichen der Entspannung

Nun doch indisch-pakistanisches Gipfeltreffen

Der indische Premier Vajpayee und der pakistanische Präsident Musharraf wollen sich am Montag treffen. Vajpayee hatte ein Gespräch während des Südasiengipfels zunächst abgelehnt.

HB BERLIN. Der pakistanische Präsident Pervez Musharraf und der indische Premierminister Atal Behari Vajpayee werden sich am Montag zu einem Gespräch treffen. Dies teilten pakistanische Regierungsvertreter am Sonntag in Islamabad mit. Vajpayee hält sich derzeit wegen des Südasiengipfels in Pakistan auf. Dem Besuch wird große Bedeutung beigemessen, da er als Zeichen der Entspannung zwischen den verfeindeten Atommächten gilt.

Am Sonntag kam Vajpayee am Rande des Gipfels bereits mit dem pakistanischen Premierminister Zafarullah Jamali zusammen. Während der Gipfels selbst riefen die Konfliktparteien zu Zusammenarbeit und Vertrauen auf. Die politischen Spannungen müssten abgebaut werden, um die wirtschaftliche Zusammenarbeit zu stärken, sagten Vajpayee und Jamali übereinstimmend.

Während des Gipfels beraten die sieben teilnehmenden Staaten ein Freihandelsabkommen. Indien, Pakistan, Bangladesch, Bhutan, die Malediven, Nepal und Sri Lanka repräsentieren ein Fünftel der Weltbevölkerung, aber auch fast die Hälfte der Armen auf der Welt. Der Gipfel will auch eine Sozialcharta zur Verbesserung der Lebensbedingungen verabschieden.

Weitere Themen sind ein erweiterter Anti-Terrorismus-Pakt, der Ausbau der Zusammenarbeit im Verkehrs- und Fernmeldewesen sowie der gemeinsame Kampf gegen den Drogenhandel und andere Verbrechen.

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