Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

04.03.2013

07:37 Uhr

Gespräche in Athen

Troika dringt auf Stellenabbau im öffentlichen Dienst

Weitere 2,8 Milliarden soll das von einem Staatsbankrott bedrohte Griechenland erhalten. Die Troika, bestehend aus EU, EZB und IWF, ist deshalb zu Gesprächen in Athen – und fordert Zugeständnisse.

Protestbanner vor dem griechischen Parlament: Weite Teile der Bevölkerung sträuben sich gegen die Sparmaßnahmen der Regierung. dpa

Protestbanner vor dem griechischen Parlament: Weite Teile der Bevölkerung sträuben sich gegen die Sparmaßnahmen der Regierung.

AthenKontrolleure der Troika aus EU, Europäischer Zentralbank und Internationalem Währungsfonds dringen bei ihren Gesprächen in Athen auf einen Stellenabbau im öffentlichen Dienst Griechenlands. Das sei ein zentrales Thema bei den in den kommenden Tagen stattfindenden Verhandlungen zur Auszahlung einer weiteren Kreditrate von 2,8 Milliarden Euro für das vom Staatsbankrott bedrohten Euromitglied, verlautete am Sonntagabend aus Kreisen des Athener Finanzministeriums.

Zuvor hatten Vorbereitungsgespräche für die neue Runde stattgefunden. Die Troika bestehe darauf, dass der griechische Staatsapparat reorganisiert und effizienter gemacht werden müsse. Fortschritte würden auch bei der Privatisierung und der Eintreibung von Steuern erwartet.

Von

ap

Kommentare (7)

Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.  Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.

Account gelöscht!

04.03.2013, 07:56 Uhr



Die machen das nicht... Basta.

Account gelöscht!

04.03.2013, 08:05 Uhr

Stellenabbau im öffentlichen Dienst? Stände sämtlichen Staaten und vor allem Brüssel sehr gut zu Gesicht. Aber da werden wieder nur die Kleinen gefeuert.

Hans

04.03.2013, 09:14 Uhr

Die Griechen setzen alles darauf, dass Steinbrück die Wahl gewinnt. Steinbrück will die Griechen ja ohne Bedingungen mit Deutschen Steuergeld retten. Also wartet man mit den Sparen ein weiteres halbes Jahr ab. Solange die EZB jedes Finanzierungsloch ohne Bedingungen stopft, hat man auch keine Probleme mit den Warten.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×