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02.02.2014

15:34 Uhr

Gesundheitsreform

Daniel Bahr berät US-Regierung

Über attraktive neue Jobs brauchen sich die ehemaligen FDP-Granden offenbar nur bedingt Sorgen zu machen: Ex-Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr wird der US-Regierung bei deren Gesundheitsreform unter die Arme greifen.

Der frühere Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) bringt sich in den USA ein. dpa

Der frühere Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) bringt sich in den USA ein.

BerlinDer frühere Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr soll die US-Regierung bei deren umstrittener Gesundheitsreform beraten. "Ich werde ab Mitte Februar beim US-Think-Tank Center for American Progress die US-Gesundheitsreform begleiten und beratend tätig sein", sagte der FDP-Politiker der Zeitung "Bild am Sonntag". Dem Vorabbericht zufolge wird er zudem an der University of Michigan als Gastdozent für Gesundheitsökonomie arbeiten.

Die Gesundheitsreform ist das Prestigeprojekt von US-Präsident Barack Obama. Das Vorhaben sorgte nach seinem Start zuerst für Negativ-Schlagzeilen, weil die Regierungs-Webseite, über die man Krankenversicherungen finden konnte, nicht richtig funktionierte. Das spielte den oppositionellen Republikanern in die Hände, die gegen das Projekt "Obamacare" Sturm laufen.

Bahr sprach von einer "unglaublich spannenden" Debatte. "Als Liberaler musste ich schmunzeln, als ich in einer Diskussion mal als Sozialist bezeichnet wurde, weil ich meine, dass jeder Bürger eine Krankenversicherung haben sollte", berichtete er.

Bahrs Partei FDP scheiterte bei der Bundestagswahl und wagte nach dem historischen Debakel mit einer runderneuerten Führungsspitze den Neuanfang. "Ich nehme eine Auszeit vom Berliner Politikbetrieb", sagte Bahr. Der frühere FDP-Chef und Wirtschaftsminister Philipp Rösler wechselte zum Weltwirtschaftsforum in die Schweiz.

Von

rtr

Kommentare (2)

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berliner

03.02.2014, 12:11 Uhr

Wie tief sind die Vereinigten Staaten eigentlich gesunken??? Was hat dieser FDP-Vertreter hinterlassen? Nur Murks und bürgerfremde Privatisierung. Das kann kein gutes Beispiel sein.

Manfred

03.02.2014, 13:55 Uhr

Völlig unwichtig wo Bahr sich befindet und was er macht, solange er nicht in DE sein Unwesen treibt. Interesse ist auch an Vielfalt von Kommentaren erkennbar.

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