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26.05.2017

11:05 Uhr

Gewalt gegen Demonstranten

Türkei weist Resolution des US-Repräsentantenhauses zurück

Während des Besuchs Erdogans in Washington kam es zu einem gewaltsamen Vorfall mit türkische Sicherheitsbeamten. Nun wirft die Türkei der US-Regierung Einseitigkeit bezüglich der von ihr erteilten Resolution vor.

Nach dem Angriff von türkischen Leibwächtern auf kurdische Demonstranten wurden schwere Anschuldigungen gegen Recep Tayyip Erdogan laut. Reuters

Demonstration in Washington

Nach dem Angriff von türkischen Leibwächtern auf kurdische Demonstranten wurden schwere Anschuldigungen gegen Recep Tayyip Erdogan laut.

AnkaraDie Türkei hat empört auf die Entschließung des US-Repräsentantenhauses zu gewaltsamen Ausschreitungen vor der Residenz des türkischen Botschafters in Washington reagiert. Das türkische Außenministerium erklärte am Donnerstagabend, die Resolution sei einseitig und verdrehe die Fakten.

Videoaufnahmen zeigen, wie türkische Sicherheitsbeamte in der vergangenen Woche vor der Residenz des Botschafters auf Demonstranten einschlagen. Der Vorfall während des Besuchs des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan sorgte für Entrüstung in den USA. Der Sprecher des Repräsentantenhauses, Paul Ryan, forderte am Donnerstag eine Entschuldigung von der Türkei.

Die Regierung in Ankara machte die amerikanischen Behörden verantwortlich. Diese hätten nicht angemessen auf die Proteste reagiert. Die Türkei bestellte außerdem den amerikanischen Botschafter ein, um gegen „aggressives und unprofessionelles Verhalten“ der US-Sicherheitsbeamten zu protestieren.

Ausschreitungen in Washington

Blutige Proteste überschatten Erdogan-Besuch

Ausschreitungen in Washington: Blutige Proteste überschatten Erdogan-Besuch

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ap

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