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18.10.2012

11:28 Uhr

Gewerkschaften

Spanier planen Generalstreik

Am 14. November wird wahrscheinlich die komplette iberische Halbinsel lahm gelegt. Nach den Gewerkschaften in Portugal haben auch die spanischen Arbeiterverbände angekündigt, an diesem Tag protestieren zu wollen.

Der mögliche Generalstreik am 14. November wäre bereits der zweite in diesem Jahr. dapd

Der mögliche Generalstreik am 14. November wäre bereits der zweite in diesem Jahr.

MadridSpaniens Gewerkschaften wollen aus Protest gegen die Sparpolitik der Regierung zum zweiten Mal in diesem Jahr einen Generalstreik ausrufen. Die 24-stündige Arbeitsniederlegung in dem Euro-Krisenland soll nach Medienberichten vom Donnerstag am 14. November stattfinden. Für diesen Tag hatten bereits die Gewerkschaften in Portugal zu einem Generalstreik aufgerufen.

Die Führungsgremien der großen spanischen Gewerkschaftsverbände CCOO (Arbeiterkommissionen) und UGT (Allgemeine Arbeiterunion) wollen an diesem Freitag über die Ausrufung des Generalstreiks entscheiden. Sie hatten zuvor in Brüssel erreicht, dass der Europäische Gewerkschaftsbund (EGB) den 14. November zu einem „Tag der Aktion und der Solidarität“ erklärte, an dem in der gesamten EU Streiks und Proteste gegen die Sparpolitik der Regierungen stattfinden sollen.

Die spanischen Gewerkschaften hoffen darauf, dass an diesem Tag auch in Italien, Griechenland, Malta und Zypern gestreikt wird. Der EGB betonte in einem Kommuniqué: „Mit ihren Protesten bringen die Gewerkschaften ihre strikte Ablehnung der Sparmaßnahmen zum Ausdruck, die Europa immer tiefer in Stagnation und Rezession versinken lassen und einen kontinuierlichen Abbau des europäischen Sozialmodells zur Folge haben.“


Von

dpa

Kommentare (1)

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RentnerJg44

18.10.2012, 11:57 Uhr

....jetzt nur kein Streik in Spanien und Portugal.
Frau Merkel schicke den von der Sonne gebräunten Südländer Kohl Kohl und nochmals Kohle (gemeint natürlich Euro):
Der deutsche Rentner ist für die nächsten Jahre guuuut versorgt und die Kriegerwitwe mit 600,- Euro im Monat, benötigt auf Jahre auch nichts mehr. Hauptsache ist doch,
dass unsere Südländer ihre tägliche Fiesta feiern können.

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