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29.09.2012

00:36 Uhr

Gewinnausschüttung

IWF teilt seinen Goldschatz

Der Internationale Währungsfonds hat mit Verkäufen auf der Rekordwelle des Goldpreises Extragewinn gemacht. Nun will er Milliarden ausschütten. Deutschland gehört zu den Ländern, die davon am meisten profitieren.

Mit Goldverkäufen zur rechten Zeit hat der IWF Gewinn eingefahren. dpa

Mit Goldverkäufen zur rechten Zeit hat der IWF Gewinn eingefahren.

WashingtonDer Internationale Währungsfonds (IWF) will 2,7 Milliarden Dollar Gewinn aus dem lukrativen Verkauf von Fonds-Goldreserven an seine 188 Mitgliedsländer ausschütten. Zur Bedingung macht der Fonds nach Angaben vom Freitag aber, dass die Gelder zu mindestens 90 Prozent in ein spezielles Kreditprogramm für arme Länder gesteckt werden.

Der IWF hatte sich den Rekord-Goldpreis zunutze gemacht und in den Jahren 2009 und 2010 mit dem Verkauf von tonnenweise Gold einen Extragewinn von insgesamt 3,8 Milliarden Dollar eingefahren. Eine erste Tranche von 1,1 Milliarden wurde bereits bereitgestellt und das Geld zu 87 Prozent in das Null-Zins-Kreditprogramm reinvestiert.

Erst wenn die Marke von 90 Prozent erreicht ist, erhalten die Länder tatsächlich das Geld. Die Gewinne aus dem Goldverkauf werden an die IWF-Mitglieder nach demselben Schlüssel verteilt, nach dem auch die Zahlungen an den IWF gestaffelt sind. Deshalb werden die USA, Japan, Frankreich, Deutschland, Großbritannien und China das meiste Geld erhalten.

Von

rtr

Kommentare (8)

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Revisor

29.09.2012, 01:10 Uhr

"Der IWF hatte sich den Rekord-Goldpreis zunutze gemacht und in den Jahren 2009 und 2010 ..verkauft"

Soso, zum "Höchstpreis" von 1200$ hat [...] Strauss-Kahn das Gold verkauft....
Vermutlich, damit es Lagarde es jetzt zu 1800$ wieder zurückkaufen kann.

Jedenfalls tun das gerade die Nationalbanken.+++ Beitrag von der Redaktion editiert +++

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Jasch83

29.09.2012, 02:27 Uhr

Also hinter dem IWF steht ja nicht nur DSK sondern auch politische interesse. Da haben Deutschland,USA,China etc. bestimmt druck gemacht und gesagt gebt uns ein wenig wieder. Der eine Mann kann das nicht alleine bestimmen. Und zum Sittenstrolch also ich glaube zu erinnern das die das verfahren fallen gelassen haben.

Ich_kritisch

29.09.2012, 04:48 Uhr

ich denke im Augenblick machen sie genau das gleiche. Denn das zurzeit der Goldpreis sinkt ist nicht normal ...

Auch eine Möglichkeit ...

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