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27.07.2011

12:15 Uhr

Gewinner und Verlierer

Fünf Wahrheiten über die Euro-Krise

VonUwe Jean Heuser, Mark Schieritz
Quelle:Zeit Online

Profitiert Deutschland vom Euro wirklich am meisten, ist unser Wohlstand in Gefahr, sind die Finanzmärkte schuld an der Krise, wie gefährdet ist Italien und welche Lasten können Banken verkraften? Fünf Euro-Fragen.

Es stimmt: Deutschlands Ökonomie profitiert von den wirtschaftlichen Vorteilen des Euro besonders stark - aber nur unter bestimmten Voraussetzungen. Quelle: dapd

Es stimmt: Deutschlands Ökonomie profitiert von den wirtschaftlichen Vorteilen des Euro besonders stark - aber nur unter bestimmten Voraussetzungen.

44 Prozent der Deutschen befürchten, dass die Euro-Zone zusammenbricht und der Euro scheitert. Was das für sie konkret heißt, kann die Mehrheit allerdings nicht einschätzen. Knapp 52 Prozent der Bevölkerung haben nach eigenen Angaben keine Vorstellung, was ein Zusammenbruch der Euro-Zone für sie persönlich bedeutet. Das ergibt eine repräsentative Umfrage von Faktenkontor und Toluna unter 1.000 Bundesbürgern. Sind die Ängste berechtigt oder ist es nicht vielmehr so, dass Deutschland der große Krisenprofiteur ist? Hier einige Antworten auf drängende Fragen...

Kommentare (15)

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Buerge-r

27.07.2011, 13:05 Uhr

Schön, dass das Handelsblatt wenigstens versucht sich der Euro-Thematik rational zu nähern. Bei unserem Berliner Politbüro in seinem geistigen Wandlitz ist ja leider Hopfen und Malz verloren.

Account gelöscht!

27.07.2011, 13:23 Uhr

Der Ansatz dieses Artikels ist richtig. Leider verließ den Schreiber der Mut bei seinen Schlussfolgerungen, denn das jeweilige Fazit geht dann doch an der Realität vorbei. Nur ein Beispiel: Italien ist anders als Griechenland? Italiens Anleihezinsen steigen trotz Rettungsschirm unaufhaltlich. Mittlerweile muss das Land mehr als 3 Prozent mehr für seine Neuverschuldung ausgeben, als noch vor zwei Jahren. Bei 300 Mrd. Euro auslaufenden Anleihen in 2011, bedeutet dies allein schon eine jährliche Mehrbelastung von fast 10 Mrd. Euro. Steigen die Zinsen weiter und werden weitere Anleihen in 2012 fällig, gibt es auch einen Italien-Crash. Die Duetsche Bank und viele Einwohnen ziehen schon ihr Geld ab.

Asuncion45

27.07.2011, 15:51 Uhr

Der Euro ist eine politische Währung. Sie diente von Anfang an nur in zweiter Linie den Bürgern in erster Linie der Wirtschaft. Sie konnte in den Euroraum verstärkt exportieren. Leider geschah und geschieht die Bezahlung dieser Waren überwiegend auf Kredit. Wie man sieht können diese Kredite nicht mehr bezahlt werden und die Waren, die die Wirtschaft in diese Länder verkauft hat, werden zu einem sehr erheblichen Teil vom deutschen Steuerzahler finanziert. Da hätten wir besser die Waren direkt als Geschenk an diese Länder geben können, dann hätten wir uns die hohen Zinsen und die dicken Gewinne der Banken ersparen können.

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