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11.04.2017

15:52 Uhr

Giftgaseinsatz in Syrien

Putin will UN um Untersuchung bitten

Russland will wegen dem mutmaßlichen Giftgasangriff in Syrien um eine Ermittlung bei den UN bitten. Der Kreml habe Geheimdienstinformationen über eine Verleumdung Syriens. Fachleute sollen Chemiewaffen suchen.

Der russische Staatspräsident habe Informationen über „Provokationen“ mit Chemiewaffen bekommen, die Syrien die Schuld anhängen würden. AP

Wladimir Putin

Der russische Staatspräsident habe Informationen über „Provokationen“ mit Chemiewaffen bekommen, die Syrien die Schuld anhängen würden.

MoskauRussland wird nach Angaben von Präsident Wladimir Putin bei den Vereinten Nationen um Ermittlungen zu dem mutmaßlichen Giftgasangriff in Syrien bitten. Eine UN-Behörde in Den Haag solle eine offizielle Untersuchung des Vorfalls führen, sagte Putin am Dienstag in Moskau. Sein Land habe Geheimdienstinformationen über geplante „Provokationen“ mit Chemiewaffen erhalten, mit denen der syrischen Regierung die Schuld gegeben würde, sagte Putin.

Der Kreml hat Vorwürfe zurückgewiesen, dass die Regierung des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad hinter dem Angriff in der Provinz Idlib stecken könnte. Dabei waren in der vergangenen Woche mehr als 80 Menschen getötet worden.

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Der US-Außenminister reist nach Moskau und die Situation könnte kaum aufgeladener sein. Es geht darum, ob beide Staaten künftig gemeinsame Interessen definieren können oder ob sie eine direkte Konfrontation wagen.

Der russische Generalstabschef Sergej Rudskoj sagte, die syrische Regierung sei bereit, internationale Experten seinen Militärstützpunkt nach Hinweisen auf Chemiewaffen untersuchen zu lassen. Russland werde für die Sicherheit der Fachleute sorgen, sagte er. Dabei handelt es sich um die Basis Al-Schairat, die die USA vergangenen Freitag angegriffen hatten.

Von

ap

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