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24.03.2012

01:24 Uhr

Giftgaslieferung

Syrien bekommt angeblich Waffen aus Iran

Seit mehr als einem Jahr protestieren die Syrer gegen ihre Regierung. Der syrische Präsident Baschar al-Assad geht mit Härte gegen die Bevölkerung vor. Jetzt kommt heraus: Dabei hat er Hilfe aus dem Iran bekommen.

Protest gegen Assad nach den Freitagsgebeten am 23. März. Reuters

Protest gegen Assad nach den Freitagsgebeten am 23. März.

WashingtonDer syrische Staatschef Baschar al-Assad hat sich offenbar für die Niederschlagung des Aufstandes in seinem Land Unterstützung im verbündeten Iran geholt. Teheran habe Assads Militär unter anderem mit elektronischen Überwachungssystemen, Waffen und Munition versorgt, erfuhr die Nachrichtenagentur Reuters am Freitag von Regierungsmitarbeiter aus den USA und Europa, die jedoch nicht namentlich genannt werden wollten.

Die Islamische Republik habe der syrischen Regierung zudem Giftstoffe geliefert. Iranische Sicherheitsbeamte seien nach Damaskus gereist, um Assad Ratschläge im Kampf gegen die Revolte zu geben, berichteten die für Sicherheitsfragen zuständigen Beamten weiter. Einige der iranischen Beamten seien zu weiteren Beratungen im Land geblieben. Auch bei der Unterbrechung von Internetverbindungen soll der Iran geholfen haben, um die Kommunikation der Opposition zu erschweren.

EU weitet Sanktionen gegen Syrien aus

Video: EU weitet Sanktionen gegen Syrien aus

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Der Präsident geht trotz internationaler Kritik seit rund einem Jahr gegen Oppositionelle vor. Die Vereinten Nationen schätzen, dass seitdem mehr als 8000 Menschen, vor allem Zivilisten, ums Leben gekommen sind.

Von

rtr

Kommentare (11)

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Account gelöscht!

24.03.2012, 05:34 Uhr

Ist einem mal das Photo oben augefallen?
Da machen Syrer ein Plakat in feinstem Englisch uns posieren dahinter für ein Photo.............. Ich sag ja nicht schnell was, aber das stinkt gewaltig.

Account gelöscht!

24.03.2012, 07:45 Uhr

Mir genügt mittlerweile das Wort "angeblich" in der Überschrift um Propaganda zu erkennen.

Mainstreammedien

24.03.2012, 07:53 Uhr

Am Sonntag soll es bei uns wieder regnen.
Von Personen, die nicht genannt werden wollen, habe ich gehört, dass der Iran daran schuld ist.

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