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13.11.2012

10:06 Uhr

Gipfel zum Syrienkonflikt

Westerwelle sagt syrischer Opposition Unterstützung zu

Außenminister Westerwelle hat der syrischen Opposition die deutsche Unterstützung zum Beenden der Gewalt zugesagt. Der Außenminister wünscht sich eine verstärke Zusammenarbeit zwischen der EU und der arabischen Liga.

Außenminister Westerwelle setzt sich für eine bessere Zusammenarbeit zwischen der EU und der Arabischen Liga ein. dapd

Außenminister Westerwelle setzt sich für eine bessere Zusammenarbeit zwischen der EU und der Arabischen Liga ein.

Istanbul/KairoVor einem Außenministertreffen von EU und Arabischer Liga hat Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) das neue Bündnis der syrischen Opposition zur Zusammenarbeit aufgerufen. „Die Verständigung der Opposition auf eine gemeinsame Nationale Koalition ist ein wichtiger Schritt, der sich nun bewähren muss", erklärte Westerwelle am Dienstag vor dem Beginn des Treffens in der ägyptischen Hauptstadt Kairo. Der FDP-Politiker rief die Regimegegner auf, die Oppositionsallianz „zu einer Alternative zum Regime zu entwickeln, um einen politischen Neuanfang zu ermöglichen“.

Bundesaußenminister Guido Westerwelle sagte der syrischen Opposition dabei die deutsche Unterstützung zu. „Deutschland wird die Bemühungen der Opposition zur Einigung und für ein Ende der Gewalt nach Kräften unterstützen", sagte Westerwelle bei dem Treffen mit dem Vorsitzenden der neu gegründeten „Nationalen Koalition", Ahmed Muas al-Chatib. Er lud al-Chatib zu einem baldigen Besuch nach Berlin ein.

In Kairo kamen die Außenminister von Europäischer Union und Arabischer Liga am Dienstag zu Gesprächen über das weitere Vorgehen im Syrienkonflikt zusammen. Beraten wird insbesondere über Möglichkeiten zur Unterstützung der vereinten syrischen Opposition. Die Arabische Liga sowie die Golfstaaten hatten die „Nationale Koalition der syrischen Revolutions- und Oppositionskräfte“ zuvor als rechtmäßigen Vertreter des Landes anerkannt.

Beim Gipfel betonte Außenminister Westerwelle auch die Zusammenarbeit zwischen der Europäischen Union und der Arabischen Liga. „Wir wollen gemeinsam mit der Arabischen Liga ein Ende des Konflikts in Syrien erreichen", erklärte Westerwelle. Er wünsche sich, „dass die Arabische Liga ein strategischer Partner der Europäischen Union wird". Das Bündnis arabischer Staaten habe in den vergangenen Jahren "immer mehr regionale Verantwortung übernommen", lobte der Minister. „Deshalb war auch die von uns betriebene Verstärkung der Beziehungen der Arabischen Liga zu den Vereinten Nationen richtig und überfällig".

Kommentare (3)

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Thomas-Melber-Stuttgart

13.11.2012, 11:01 Uhr

Es gibt eine Opposition in Syrien selbst, weshalb wird diese nicht unterstützt? Weil sie einen friedlichen Wandel will und keine Intervention des Auslands?

waterboarding

13.11.2012, 11:58 Uhr

Warum müssen wir diese irren Kriege der CIA bezahlen.
Das CIA gehört abgeschafft. Sowohl die Eskalation in Syrien als
auch die Eingriffe in Asien werden genau beobachtet und veröffentlicht.

der_Mahner

13.11.2012, 12:00 Uhr

Afghanistan Syrien, Agypten, Mali, Sudan usw.
Europa (Katalonien?, Flamen, Iren,Norditalien, Ex-Yugoslavien usw.)

Im Krieg stirbt immer die Wahrheit zuerst. Wer ist die Opposition? Stammes und Clanstreitigkeiten? Religiöse Weltanschauungen.
Eine "Revolution" kann nur erfolgreich sein wenn Sie von der breiten Bevölkerung mitgetragen wird.
Als die Sowjets in Afganisthan waren wurden die sogenannten Freiheitskämpfer (Mudschaheddin) großzügig mit Waffen versorgt und medienwirksam ins Weisse Haus eingeladen. 20 Jahre später sind die gleichen Leute mit nahezu identische Werten (Ihre eigenen Werte) Terroristen.

Agypten droht Gefahr zu laufen die Scharia als Rechtsgrundlage zu erhalten. Freiheit sieht für die meisten Ägypter wohl anders aus. Auch hier kann nur die Masse der Bevölkerung einschreiten ansonsten muss sie damit leben.
Mali, Sudan usw usf. Der "Westen" kann nicht der gesammten Welt seine Vorstellung von Freiheit und Demokratie aufzwingen bzw. überhaupt voraussetzen dass anderen Völker/Nationen ähnliche Vorstellungen haben.

Katalonien möchte nicht mehr der Zahler in Spanien sein.
Unabhängigkeitsbestrebungen aller Orten. Wer glaubt dass es in Dt. friedlich beleiben wird sobald der Zahltag für die Eurofantastereien aufgemacht wird, wird sich noch wundern. Bisher wurde alles Geld nur Virtuell erschaffen. Der Zahltag mit "Verlusten" in der Rente, Lebensarbeitszeit, PKW Maut, Zwangshypotheken, Goldverbot Bargeldtransver. Totalüberwachung, usw. wird jedoch kommen. Bundeswehr im Inneren? Die Gesetze hierfür wurden längst geschaffen.
Ich möchte mir nicht vorstellen was passieren würde wenn 10.000 Bundesbürger gen Reichstagsgebäude marschieren und die dt. Regierung absetzen möchten. Die Handlungen der Regierung wären wohl weitwelt die selben.

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