Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

24.10.2014

12:58 Uhr

Gipfeltreffen

EU stellt sich hinter Kiew und kritisiert Separatisten

Die Europäische Union hat sich auf ihrem Gipfeltreffen entschieden hinter die Ukraine gestellt. Angela Merkel schlägt vor, der Ukraine bei den Gasschulden zu helfen. An die Separatisten gab es klare Worte.

Flagge der Europäischen Union: Die EU stärkt der Ukraine den Rücken und wird die Wahl der Separatisten nicht anerkennen. dpa

Flagge der Europäischen Union: Die EU stärkt der Ukraine den Rücken und wird die Wahl der Separatisten nicht anerkennen.

BrüsselDie EU hat sich auf ihrem Gipfeltreffen demonstrativ hinter die Ukraine gestellt und Russland aufgefordert, mehr zur Stabilisierung der Lage in der Ostukraine zu tun. Bundeskanzlerin Angela Merkel schlug am Freitag vor, der Ukraine etwa bei der Bezahlung der Gasschulden an Russland helfen. „Es gibt eine Notwendigkeit einer gewissen Brückenfinanzierung“, sagte Merkel in Brüssel. Forderungen etwa Italiens nach einer Lockerung der Sanktionen gegen Russland erteilten die EU-Staats- und Regierungschefs eine klare Absage.

Merkel betonte, dass die Finanzierung der russischen Gaslieferungen an die Ukraine von November bis Februar sichergestellt werden müsse. Dann werde die Ukraine vom Internationalen Währungsfonds ein neues Programm erhalten, an dass sich auch eine neue finanzielle Förderung der EU anschließen werde. Russland erwarte aber „mit guten Gründen“, dass es schon früher Geld für das gelieferte Gas an die Ukraine erhält.

Bei den Gesprächen von EU-Energiekommissar Günther Oettinger mit der Ukraine und Russland kommenden Mittwoch würden verschiedene Konzepte für eine solche Brückenfinanzierung auf dem Tisch liegen, sagte Merkel. „Wir sind hier in einer Solidaritätsgemeinschaft“, sagte die Kanzlerin mit Blick darauf, dass die Unterbrechung der russischen Gaslieferungen durch die Ukraine auch Westeuropa treffen könnte. Die Ukraine hat die EU bereits um finanzielle Hilfe gebeten.

Kommentare (6)

Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.  Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.

Herr Vittorio Queri

24.10.2014, 13:12 Uhr

>> Angela Merkel schlägt vor, der Ukraine bei den Gasschulden zu helfen. <<

Damit hat die FDJ-Zonenwachtel ihrem Herrchen aus USA WIEDER VOLL GENÜGE GETAN : der Europäische Steuerzahler übernimmt die Rechnung des korrupten Schurkenstaates Ukraine.

Der Besuch von Kerry gestern hat sich wohl voll ausgezahlt.
Er kann mit Cash nach Hause gehen.

Unfassbar, wie wir in diesem Lande verschaukelt werden !

Herr Vittorio Queri

24.10.2014, 13:19 Uhr

>> Die Wahlen würden nicht anerkannt. Zugleich begrüßte die EU die ukrainische Parlamentswahlen, die für Sonntag angesetzt sind. <<

Die Wahlen OHNE 3 Millionen Wähler aus der Südostukraine werden anerkannt, das Votum eines Volkes in der Südostukraine wird nicht anerkannt.

Weil die EU es so will.........bzw. weil die Herrchen aus Übersee es von der EU so wollen.

Eine Putsch-Regierung hat man anerkannt,

die Wahl eines Präsidenten bei Existenz eines gewählten anderen Präsidenten ( ohne den des Amtes laut Verfassung zu entbinden ) hat man anerkannt,

die Wahl eines gefakten Parlamentes, bei dem man die Sitze für 5 bis 10 Mio. € kaufen kann, will man anerkennen,

nur den Willen des Volkes will man NICHT anerkenne..?

Es wird Zeit, dass die EU-Bürger mit Mistgabeln vor den Parlamenten auflaufen !

Herr Bernhard Ramseyer

24.10.2014, 13:33 Uhr

"Platzeck schlug ein neues Referendum, eine Entschädigung für die Ukraine oder die Kombination von beidem von beidem vor."

Man sieht hier deutlich, dass selbst Platzeck die Situation falsch beurteilt.

Ein neues Referendum - wählen bis das Ergebnis paßt?

Eine Entschädigung - dafür, dass es beim Beitritt der Krim zu Russland keine Tote gab?

Merkel, mit der Sparsamkeit und Sorgfalt einer "Schwäbischen Hausfrau" und der schwäbische Gesandte Öttinger, versenken aus Solidarität mit dem Ukrainischen Regime unser Geld.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×