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03.07.2017

13:43 Uhr

Gipfeltreffen in Hamburg

Saudischer König sagt G20-Teilnahme ab

G18 statt G20: Nach dem brasilianischen Staatspräsidenten sagt auch der saudische König seinen Besuch in Hamburg zum G20-Treffen ab. Noch ist nicht bekannt, wer ihn vertreten wird.

Die Krise am Golf hält den Staatschef Saudi-Arabiens im eigenen Land. Reuters

König Salman

Die Krise am Golf hält den Staatschef Saudi-Arabiens im eigenen Land.

Berlin/HamburgDer saudiarabische König Salman hat seine Teilnahme am G20-Gipfel in Hamburg Ende der Woche abgesagt. ÄIch kann bestätigen, dass wir diese offizielle Mitteilung erhalten haben“, sagte der deutsche Regierungssprecher Steffen Seibert am Montag auf Anfrage. Zu den Gründen wollte sich Seibert nicht äußern. Wer nun für den Monarchen die Delegation seines Landes beim Gipfel anführen wird, ist der deutschen Regierung offenbar noch nicht bekannt.

Vergangene Woche hatte bereits Brasiliens Staatspräsident Michel Temer angekündigt, dass er nicht zum Gipfel nach Hamburg reisen wird. Der mit Korruptionsvorwürfen konfrontierte Temer hatte dafür innenpolitische Gründe geltend gemacht. Der Gipfel findet am Freitag und Samstag in der Elb-Metropole statt.

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Außenminister Gabriel reist in die Golfregion inmitten einer heftigen Krise zwischen vier arabischen Staaten unter Führung Saudi-Arabiens und Katar. Ein Ultimatum gegen das Emirat ist um zwei Tage verlängert, doch ein Einlenken nicht in Sicht.

Saudi-Arabien führt eine Gruppe von arabischen Staaten an, die dem Emirat Katar Unterstützung von Terroristen vorwerfen und ihre diplomatischen und wirtschaftlichen Beziehungen zum Emirat gekappt haben. Die Staaten haben ein Ultimatum an Katar zur Erfüllung von 13 Forderungen bis Mittwoch verlängert.

Von

rtr

Kommentare (3)

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Rainer von Horn

03.07.2017, 14:56 Uhr

Kommt denn wenigstens Goldilöckchen aus den USA? Sonst wird´s am Ende kein G20-Gipfel, sondern nur G11 od er G15.

Herr Hans Henseler

03.07.2017, 17:06 Uhr

20 sind in jedem Fall zu viel. Hoffentlich sagen noch einige ab, dann kann man eher
zu Ergebnissen kommen.

Herr Peter Spiegel

03.07.2017, 17:40 Uhr

US-Präsident Trump setzt auf Ost-Europa als Absatzmarkt für Energie..
Goldi wird kommen und Mutti bekommt einen CO2-Einlauf von Ihm.

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