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13.07.2017

03:52 Uhr

Golfstaaten

Tillerson reist für Vermittlung nach Katar

Die USA sind sowohl mit Katar als auch mit dessen Widersachern verbündet. US-Außenminister Tillerson hat im Golfstaaten-Streit bereits mit Saudi-Arabien gesprochen - nun will er erneut ins Golfemirat Katar reisen.

Krisengespräche: US-Außenminister Rex Tillerson hat den saudi-arabischen König Salman (rechts) getroffen. dpa

Tillerson in Saudi-Arabien

Krisengespräche: US-Außenminister Rex Tillerson hat den saudi-arabischen König Salman (rechts) getroffen.

DubaiNach Verhandlungen mit Saudi-Arabien und drei anderen arabischen Ländern wird US-Außenminister Rex Tillerson zurück ins Golfemirat Katar reisen. Dort wird er ab heute weitere Gespräche mit dem katarischen Emir Scheich Tamim bin Hamad al-Thani führen, um den Konflikt der Länder zu lösen. Am Mittwoch hatten Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate, Bahrain und Ägypten ein von den USA mit Katar vereinbartes Abkommen zur Terrorbekämpfung zwar begrüßt. Dies sei jedoch „nicht genug“, um die Bedenken auszuräumen, erklärten die vier Länder.

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Am Dienstag besiegelten die USA und Katar eine stärkere Zusammenarbeit gegen den Terror. Doch mehrere arabische Staaten bekräftigten ihre Blockade von Katar – sie werfen dem Land Terrorunterstützung vor.

Sie appellierten in einer gemeinsamen Mitteilung daran, dass Katar ihren Forderungskatalog erfüllen müsse. Was sie verlangten, sei „fair und legitim“, hieß es darin. Das Quartett bekräftigte die Vorwürfe, nach denen die katarischen Behörden Terroristen unterstützten, finanzierten und beherbergten. Zudem verbreiteten sie hasserfüllte und extremistische Rhetorik und mischten sich in die inneren Angelegenheiten anderer Staaten ein.

In Dschidda hatte Tillerson am Mittwoch mit seinem saudi-arabischen Kollegen Adel al-Dschubair verhandelt. Danach traf er König Salman und sprach mit ihm über den Kampf gegen den Terror und dessen Finanzierung, wie die staatliche Nachrichtenagentur SPA meldete.

Unter anderem wollen die vier Staaten, dass Katar seine Verbindungen zum Iran einschränkt, türkische Truppen von seinen Stützpunkten verbannt und den Nachrichtensender Al-Dschasira schließt. Der Golfstaat lehnt die Forderungen als Angriff auf seine Souveränität ab. Vor mehr als vier Wochen brachen Saudi-Arabien, Ägypten, Bahrain und die Vereinigten Arabischen Emirate ihre diplomatischen Beziehungen zu Katar ab und kappten die Verkehrsverbindungen.

Von

ap

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