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20.08.2015

11:23 Uhr

Grenzgefechte

Südkorea wehrt sich gegen Raketenbeschuss

Nordkorea soll eine Rakete auf Südkorea abgefeuert haben. Ziel waren Propagandalautsprecher, die Südkorea nach einer Landminenexplosion aufgestellt hat. Das demokratische Nachbarland antwortet mit Artilleriebeschuss.

Südkoreanische Panzer bringen sich an der Grenze zu Nordkorea in Position. AFP

Grenzgefechte

Südkoreanische Panzer bringen sich an der Grenze zu Nordkorea in Position.

SeoulNordkoreas Militär hat Medienberichten zufolge südkoreanische Lautsprecheranlagen an der Grenze zwischen beiden Ländern beschossen. Wie das südkoreanische Verteidigungsministerium in Seoul mitteilte, feuerte die Artillerie dutzende Geschosse in Richtung Norden, nachdem dieser eine Rakete in Richtung Süden abgeschossen habe. Zuvor hatte die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap unter Berufung auf Militärkreise berichtet, Nordkorea habe eine südkoreanische Armeeeinheit an der Grenze bombardiert.

Anfang August hatte eine Landminenexplosion die Spannungen zwischen den koreanischen Staaten verschärft. Südkorea machte den Norden für den Vorfall verantwortlich, bei dem an der gemeinsamen Grenze zwei patrouillierende südkoreanische Soldaten schwer verletzt worden waren. Südkorea startete als Reaktion eine Propagandaaktion gegen Nordkorea mit sehr lauten Lautsprechern. Pjöngjang, das eine Verantwortung für die Landminenexplosion zurückweist, drohte daraufhin mit Angriffen auf das südkoreanische Grenzgebiet, sollte die Propagandakampagne nicht beendet werden.

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