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23.04.2012

01:10 Uhr

Grenzkonflikt

Die Rückkehr des Krieges im Sudan

Sudans Präsident Baschir hatte dem Südsudan bereits mit Krieg gedroht. Nachdem südsudanische Truppen ein Ölfeld besetzt hatten, droht nun die Situation zu eskalieren. Hunderte südsudanesische Soldaten wurden getötet.

Der sudanische Präsident Omar al-Bashir vor einer Menschenmenge. Der Präsident kündigte an, den Südsudan von seinem Herrscher zu befreien. AFP

Der sudanische Präsident Omar al-Bashir vor einer Menschenmenge. Der Präsident kündigte an, den Südsudan von seinem Herrscher zu befreien.

KhartumBeim Kampf um das umstrittene Ölfeld Heglig sind nach sudanesischen Angaben hunderte südsudanesische Soldaten getötet worden. In den Reihen des Gegners habe es 400 Todesopfer gegeben, sagte am Sonntagabend der sudanesische Präsidentenberater Nafie Ali Nafie nach Angaben des sudanesischen Medienzentrums.

Nafie gilt als einer der engsten Vertrauten von Staatschef Omar al-Baschir. Angaben zu Todesopfern unter den sudanesischen Soldaten machte er nicht. Heglig liegt an der nicht endgültig festgelegten Grenze zwischen dem Sudan und dem Südsudan, mehrere Teile des Ölfelds werden von beiden Staaten beansprucht. In den vergangenen Tagen hatte es heftige Kämpfe um das Ölfeld gegeben, am Samstag zog sich die südsudanesische Armee nach eigenen Angaben komplett zurück.

Grenzkonflikt im Sudan eskaliert

Video: Grenzkonflikt im Sudan eskaliert

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Zur Begründung hatte der Südsudan im Vorfeld erklärt, er wolle die Gefahr eines Krieges bannen. Die Angaben beider Seiten zu den Truppenbewegungen und möglichen Opfern können von unabhängiger Seite nicht überprüft werden. Der im Juli 2011 unabhängig gewordene Südsudan verfügt über reiche Erdölvorkommen, Sudan verlor durch die Teilung des Landes drei Viertel seiner Rohölreserven an den Süden.

Von

afp

Kommentare (1)

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Account gelöscht!

23.04.2012, 10:16 Uhr

Tja, Afrika ist zum neuen Rohstoffschaukriegsplatz aufgestiegen. USA vs. China. Wer dieses für eine Verschörungstheorie hält, sollte sich bitte vorab über die ganz offiziellen Seiten des Pentagon (http://www.newamericancentury.org/index.html) und mal das Buch vom derzeitigen und auch schon langjährigen US-Strategieberaters im Weißen Haus (Zbigniew Brzeziński; The Grand Chessboard) durchlesen...alles was insbesondere seit 2001 auf der Welt in Bezug auf Rohstoffe passiert, ist garantiert kein Zufall. Leidtragende sind nur die Völker in den rohstoffreichen Ländern.

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