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30.10.2015

18:52 Uhr

Griechenland

Athen will wohl Börsenaufsichts-Chef absetzen

Erst Mitte Oktober musste die Chefin der griechischen Steuerbehörde, Katerina Savvaidou, ihren Posten räumen. Ihr wurde Pflichtverletzung im Amt vorgeworfen. Nun soll auch der Chef der Börsenaufsicht abgesetzt werden.

Botschaft der EU-Kommission

In Athen: „Griechenland muss aktiv den Staat und die Wirtschaft modernisieren“

Botschaft der EU-Kommission: In Athen: „Griechenland muss aktiv den Staat und die Wirtschaft modernisieren“

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AthenDie griechische Regierung will Insidern zufolge den Chef der Börsenaufsicht auswechseln. Costas Botopoulos, der seit vier Jahren die Behörde leite, solle abgesetzt werden, erfuhr die Nachrichtenagentur Reuters am Freitag aus Regierungskreisen. Der Grund für den Schritt wurde zunächst nicht bekannt.

Ob der Wechsel erst nach der Rekapitalisierung der griechischen Großbanken stattfinden soll, blieb zunächst unklar. Die Europäische Zentralbank will am Samstag erklären, wie hoch der Kapitalbedarf der vier Großbanken ist. Am Sonntag soll in Athen das Gesetz zur Rekapitalisierung verabschiedet werden. Für die Institute National Bank of Greece, Piraeus, Alpha Bank und Eurobank sind im Rahmen des jüngsten Rettungspakets der europäischen Partner bis zu 25 Milliarden Euro vorgesehen. Insidern zufolge benötigen sie bis zu 14 Milliarden Euro an frischen Mitteln, falls sich die Situation verschärfen sollte. Die Geldhäuser sollen bis Jahresende zusätzliches Kapital erhalten. Nach Angaben des griechischen Finanzministeriums wird sich die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD) an der Kapitalerhöhung beteiligen.

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Von

rtr

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