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02.03.2017

09:32 Uhr

Griechenland

Erneut Flüchtlinge vor Peloponnes gerettet

85 Menschen wurden in der Nacht zum Donnerstag von der griechischen Küstenwache aus dem Meer vor der Halbinsel Peloponnes gerettet. Die Flüchtlinge wollten offenbar von der Türkei aus nach Italien segeln.

Wie auf diesem Bild versuchen jährlich zahlreiche Migranten, das Mittelmeer in einem Boot zu überqueren. Oft sind die Boote völlig überladen und treiben führerlos durchs Wasser. dpa

Flüchtlingsboot im Mittelmeer

Wie auf diesem Bild versuchen jährlich zahlreiche Migranten, das Mittelmeer in einem Boot zu überqueren. Oft sind die Boote völlig überladen und treiben führerlos durchs Wasser.

AthenVor der griechischen Halbinsel Peloponnes haben die griechische Küstenwache und die Besatzungen vorbeifahrender Schiffe in der Nacht zum Donnerstag 85 Flüchtlinge gerettet. Die Segeljacht war in Seenot geraten. Die Menschen hätten daraufhin die Behörden um Hilfe gebeten, berichtete der Lokalsender des staatlichen Rundfunks ERA-Kalamata unter Berufung auf die Küstenwache.

Das Flüchtlingsboot trieb vor der kleinen Hafenstadt Pylos westlich der Halbinsel Peloponnes herrenlos dahin, hieß es aus Quellen der Küstenwache. Die Menschen – deren Nationalität zunächst unklar war – seien von einem Frachter aufgenommen worden, der am Donnerstagabend in die Hafenstadt Kalamata einlaufen sollte, hieß es weiter.

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Beamte der Küstenwache vermuteten, dass die Flüchtlinge von der türkischen Küste in Richtung Italien aufgebrochen waren. Nach der weitgehenden Schließung der Balkanroute versuchen sie auf der gefährlicheren Route Türkei – südliche Peloponnes – Ionisches Meer nach Italien zu gelangen. Die griechische Küstenwache hat seit Jahresbeginn mehr als 260 Flüchtlinge südlich der Halbinsel Peloponnes gerettet.

Von

dpa

Kommentare (5)

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Herr Alessandro Grande

02.03.2017, 10:50 Uhr

Für den intellektuell nicht Unterbelichteten ist dies wie viele weitere alles Andere als eine Erfolgsmeldung, sondern eher ein steuergeldmäßiger Skandal.
Denn was soll das faktische Umfunktionieren von Militärbooten zur MS Arcona und die ständige Rettung von Flüchtenden aus dem Busch nach Europa für die Betreffenden sonst bedeuten als eine eindeutige Einladung zu einem "Weiter so, denn es funktioniert ja bestens!"
Will heißen dass Europa und vor allem Deutschland nicht ganz Afrika, Middle East oder gar die Welt retten kann und vor allem wo vor?
Speziell die Afrikaner kommen doch weder zum Arbeiten her, noch weil sie in ihren Heimatländern im Krieg verfolgt werden, sondern als reine Wirtschaftsflüchtlinge und Kriminelle, welche sich angelockt durch fast schon pervers anmutende Sozialsysteme (Leistungen ohne jemalige Gegenleistung) hier in der gemäßigten Klimazone niederlassen wollen und durch vor allem das, was sie am besten können, nämlich sich zu vermehren, ganz fein gedeien werden. Und zu einer dauerhaften Vollpension von Mutti kann man ja auch einfach nicht nein sagen.
Per se kann hier nur eines Wunder helfen, und zwar die finale Verlagerung der vermeintlichen Verantwortung seitens Europa hin zur Eigenverantwortung seitens der Betreffenden. Heißt, wer auf ein Boot steigt, trägt die Verantwortung für sich selbst und wenn er ertrinkt, ertrinkt er eben und wenn er zu dumm zum Denken ist ist er eben zu dumm. Zudem die komplette Streichung von Leistungen aus den Sozialsystemen für Nichteuropäer und ich sage voraus, dass sich in spätestens in einem Jahr der komplette Wahnsinn, den Merkel rief, gen NULL erledigt haben wird. Medien wie what´s app und facebook werden dabei helfen, denn das "spricht" sich dann schnell bis in die betreffenden Länder herum.
Kurzum: Unsere Politik und Gesetze sind schuld an dem Wahnsinn, nicht per se die Flüchtenden und wenn Europa nicht endlich diese Einsicht entwickelt und handelt, schaffen wir uns selbst ab, vor allem wir Deutsche!!!

Herr Bernhard Ramseyer

02.03.2017, 10:57 Uhr

"Beamte der Küstenwache vermuteten, dass die Flüchtlinge von der türkischen Küste in Richtung Italien aufgebrochen waren. "

Können die Flüchtlinge wieder in die Türkei zurück gebracht werden? Es gibt doch ein Abkommen mit der Türkei, Kosten 3 Mrd. Euro.

Herr Gerald Gantz

02.03.2017, 11:47 Uhr

Dazu fällt mir nur der himmlische Spruch von Gestesgestörten ein, der da heißt: Wachset und mehret euch.

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