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08.07.2012

21:41 Uhr

Griechenland

Haushaltssanierung mit Flugzeugen

Griechenland hinkt bei der Erfüllung seiner Haushaltsziele stark hinterher. Jetzt kommt etwas Bewegung ins Sanierungsprogramm. Der neue Finanzminister Stournaras will vier Langstreckenflieger meistbietend verkaufen.

Vier Flugzeuge der früheren Staatslinie Olympic Airways will Griechenland verkaufen. Reuters

Vier Flugzeuge der früheren Staatslinie Olympic Airways will Griechenland verkaufen.

AthenGriechenland will einen Teil seiner immensen Schulden mit dem Verkauf von vier Flugzeugen der früheren Staatslinie Olympic Airways begleichen. Die A340 -Langstreckenflieger würden an die Apollo Aviation Group verkauft, teilte das Finanzministerium am Sonntag mit. Die Gruppe habe mit 40,4 Millionen Dollar den höchsten Betrag geboten. Der Verkauf sei eine der ersten Entscheidungen des neuen Finanzministers Yannis Stournaras gewesen.

Stournaras muss sich am Montag auf dem Euro-Finanzminister-Treffen in Brüssel zu den Fortschritten beim Sparprogramm äußern. In der Zeit des politischen Vakuums nach den ersten Neuwahlen im Mai, die nicht zu einer Regierungsbildung führten, ist das Land bei der Erfüllung der mit den internationalen Geldgebern vereinbarten Ziele deutlich zurückgefallen. Die neue Regierung hat sich mehrmals dazu bekannt, die Reformen und Privatisierungen umzusetzen. Am Sonntagabend stand im Parlament eine Vertrauensabstimmung an. Die Koalition verfügt mit 179 der 300 Sitze über eine deutliche Mehrheit.

Von

rtr

Kommentare (18)

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Olympische.HAUSHALTSSANIERUNG

08.07.2012, 22:26 Uhr

rtr. 08.07.2012 < Griechenland will einen Teil seiner immensen Schulden mit dem Verkauf von vier Flugzeugen der früheren Staatslinie Olympic Airways begleichen... >

Sind das wieder GoldmanSachs' Buchungstricks ?
Eine "frühere Staatslinie" gehört doch gar nicht mehr dem Staat !

Vermutlich merkt das die Troika nicht.

Account gelöscht!

08.07.2012, 23:56 Uhr

Das ist jetzt wohl Realsatire. Wenn Herr Samaras ein paarmal mit seinem Tross nach Brüssel fliegt, oder die Troika ein paarmal nach Athen, ist damit schon mehr Kohle verbraten als der Erlös. Aber jetzt können die Griechen sagen: Seht her, wir haben alles versucht

Brasil

09.07.2012, 00:34 Uhr

Lächerlicher kann man sich wohl nicht mehr machen! Das gilt für die Pressemitteilung des Finanzministeriums, aber auch für die Presse, die einen solchen Unsinn auch noch verzapft.
Wäre genauso als ob ich einen Zuckerwürfel meistbietend versteigern lasse!

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