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01.07.2011

12:47 Uhr

Griechenland-Hilfe

Eurogruppe entscheidet früher über Auszahlung

Bereits am Samstag will die Eurogruppe um Chef Jean-Claude Juncker über die Auszahlung der neuen Hilfen für Griechenland entscheiden. Ministerpräsident Papandreou hat die EU gebeten, Fördergelder schneller freizugeben.

Griechenland soll seine Hilfszahlungen so schnell wie möglich bekommen. Quelle: dpa

Griechenland soll seine Hilfszahlungen so schnell wie möglich bekommen.

Brüssel/AthenDie Eurogruppe wird bereits am Samstag über die Auszahlung einer neuen Hilfstranche an Griechenland entscheiden. „Das Treffen ist nicht abgesagt, sondern in eine Telefonkonferenz am Samstagabend geändert worden“, sagte der Sprecher des Eurogruppen-Chefs Jean-Claude Juncker, Guy Schuller, am Freitag. Es sei noch nicht klar, ob es nach dem Gespräch eine offizielle Mitteilung geben werde. Ursprünglich wollte sich die Eurogruppe am Sonntag treffen.

Griechenland hat die Europäische Union um Hilfen bei der Ankurbelung der Wirtschaft gebeten. Ministerpräsident Giorgos Papandreou ersuchte den EU-Kommissionspräsidenten José Manuel Barroso darum, die für griechische Bauprojekte vorgesehenen Gelder aus den EU-Kohäsionsfonds beschleunigt freizugeben.

Diese Mittel sollten unter anderem für den Ausbau von Häfen, Autobahnen und anderen Infrastruktur-Einrichtungen verwendet werden, schrieb Papandreou in einem Brief an Barroso, der in der Nacht zum Freitag in Athen veröffentlicht wurde. Das griechische Parlament hatte am Donnerstag ein ehrgeiziges Sparprogramm verabschiedet und damit den Weg für internationale Milliardenhilfen freigemacht.

Mit den Geldern aus den EU-Fonds fördert die EU Projekte, an denen die jeweiligen Mitgliedsstaaten sich mit eigenen Mitteln selbst beteiligen müssen. In Griechenland hat diese Regelung zur Folge, dass von der EU geförderte Bauvorhaben auf Eis liegen, weil Athen aufgrund der Sparpolitik kein Geld für die Selbstbeteiligung hat.

Papandreou bat die EU darum, Athen vorübergehend von der Pflicht zu einer Selbstbeteiligung zu befreien und damit eine beschleunigte Freigabe von Geldern aus den EU-Fonds zu ermöglichen. Die griechische Wirtschaftskraft war 2010 um 4,5 Prozent geschrumpft. Für dieses Jahr wird ein weiterer Rückgang um 3,0 bis 3,5 Prozent erwartet.

Das Anliegen der Regierung wird auch von Experten unterstützt. Der Athener Wirtschaftsprofessor Dimitris Katzikas sagte, die jüngsten Sparbeschlüsse seien gut, reichten aber nicht aus. Griechenland benötige auch eine Wiederbelebung des Wirtschaftswachstums. „Von der EU geförderte Projekte in Griechenland sollten zu 100 Prozent von Brüssel finanziert werden“, sagte der Wissenschaftler.

Kommentare (4)

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Kraeftemangel

01.07.2011, 13:33 Uhr

Wahnsinn. Die Griechen schaffen ihr Geld ins Ausland und wir bringen Eulen nach Athen. Neue Infrastruktur für GR?? Für was soll das gut sein?? Soll VW seine Produktion von Wolfsburg nach Athen verlagern?? Oder sollen die wenigen Touries auf Autobahnen um Olivenbäume kurven?
Dieses miese Spiel mit unserer Zukunft ist unerträglich. Bitte oben genannte Pedition unterschreiben!! Soviel Zeit muss man sich nehmen.

Account gelöscht!

01.07.2011, 14:43 Uhr

Ist doch wohl nicht zu fassen. Noch mehr Geld für Griechenland? Raus aus dem Euro! Die Defizitländer sollen sich gefälligst selbst retten. Kann doch nicht sein! Wir brauchen unser Geld selbst!!!

WPPJ

01.07.2011, 15:21 Uhr

Das heisst doch nur eins, die sind jetzt schon Zahlungsunfaehtig, sonst wuerde doch Papano no Money ich bin Unfaehig.gr so Klunkler bitten die Gelder frueher in den Schornstein zu schmeissen.
Die sind total am Ende, und wir Idioten geben denen auch noch Geld.
Gesamtschuld von D sind 2.028 Billionen Euro, oder 2027 Millarden.
Wann wird Deutschland endlich herabgestuft ?
Italien muss 47 Millarden Euro einsparen, wegen der Verschuldung und wir,
wollen Steuern reduzieren, und Sind groesster Geld Depp der alles bezahlt.
Italien macht das weil es auf der Watch List steht und D ?.
Was passiert mit der Verschuldung der USA, gehen da in D dann die Lichter aus.
Wer haelt dem ganzen Einhalt, niemand , wie gut das die Droge Frauen WM gerade laueft , den da schaut keiner Nachrichten oder liest mal ne Zeitung.
Also bis zur Pleite von D. Bravo Frau Merkel, Schaeuble und vor allem Herr Peer Steinbrueck.

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