Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

23.08.2012

15:25 Uhr

Griechenland

Inseln zu verkaufen

Die griechische Regierung wird bei ihrer Suche nach neuen Finanzierungsmöglichkeiten immer kreativer: Jetzt will sie unbewohnte Inseln verkaufen. Bedingung ist nur, dass die nationale Sicherheit nicht beschädigt wird.

Ein Stück unberührte Natur kann jetzt der griechischen Regierung abgekauft werden. gms

Ein Stück unberührte Natur kann jetzt der griechischen Regierung abgekauft werden.

ParisBei ihrer Suche nach neuen Finanzierungsquellen denkt die griechische Regierung jetzt offenbar über den Verkauf von Inseln nach. Der griechische Ministerpräsident Antonis Samaras wurde in einem am Donnerstag in der französischen Zeitung "Le Monde" veröffentlichten Interview mit den Worten zitiert, seine Regierung sei bereit, unbewohnte Inseln zu verkaufen.

Einige dieser Inseln könnten durchaus von wirtschaftlichem Nutzen sein. Bedingung sei aber, dass der Verkauf keine Gefahr für die nationale Sicherheit sei, erklärte Samaras. Es gehe darum, ungenutztes Land in Kapital zu verwandeln, das Einnahmen generiere, und das zu einem fairen Preis.

Von

dapd

Kommentare (4)

Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.  Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.

Account gelöscht!

23.08.2012, 16:49 Uhr

Völlig abartig.

Ich warte noch auf die Zwangsprositution auf Geheiß des Staates/der "Troika". Oder der erzwungende Verkauf von Organen?

...hier läuft etwas ganz, ganz falsch in Europa.

"Schulden sind zu bezahlen" muss Grenze haben.

Account gelöscht!

23.08.2012, 21:19 Uhr

Wo ist der Unterschied, ob ich ein Grundstück auf dem Festland kaufe oder eine Insel. Ob ich von Privat oder vom GR Staat kaufe. Der Effekt ist der Gleiche: Es kommt dringend benötigtes Geld in die Kasse.
Wenn man Schulden und die Zinsen dafür trotz Schuldenschnitt nicht bezahlen kann oder will, muß das Tafelsilber ran.

Schönen Abend noch.

Account gelöscht!

25.08.2012, 05:14 Uhr

Völlig normal unter zivilisierten Menschen und Völkern.

Zuerst gilt:

"Schulden sind zu bezahlen"

Wenn immer wieder neue Schulden machen will, muss man irgendwann etwas an Gegenwerten anbieten. Und da sind doch unbewohnte Inseln eine glänzende Idee.

Eine Frage

Mr. Orwell,

haben Sie eigentlich mitbekommen, dass das deutsche Volk
seit Euro an die 100 Milliarden Euro gegeben hat ohne irgendeine Gegenleistung bisher ?

Da gebietet es doch die Höflichkeit, diese Solidarität des deutschen Volkes ein bisschen mit ein paar Inselchen zu honorieren. Man könnte da Ferienalagen für arme deutsche Kinder und Jugendliche aus Notstandsgebieten wie dem Ruhrgebiet einrichten, für Kinder, die sonst nie erleben würden, was das Meer ist.

Ich finde da Ihren Vergleich mit Prostitution oder Organeverkauf äußerst abartig!!!

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×