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23.06.2015

17:38 Uhr

Griechenland-Krise

Athen könnte Banken-Nothilfe verlieren

Die EZB hat Griechenland bisher Banken-Nothilfen von knapp 89 Milliarden Euro genehmigt. Damit sollen die Geldhäuser des Krisenlandes liquide gehalten werden. Doch offenbar droht Athen ein Verlust der Unterstützung.

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DublinGriechenland droht nach Darstellung der irischen Regierung ein Verlust der Banken-Nothilfen (ELA), sollte nicht bald eine Einigung in der Schuldenkrise erzielt werden. Er habe am Montag über das Thema mit EZB-Chef Mario Draghi gesprochen, erklärte Finanzminister Michael Noonan am Dienstag in Dublin. Wegen der juristischen Grenzen für die Gewährung der Gelder „besteht die Gefahr, dass die ELA abgeschnitten werden“, sollte nicht innerhalb sehr kurzer Zeit eine Vereinbarung stehen. Dies müsse bis spätestens Donnerstag der Fall sein, sagte Noonan.

Die EZB hat bisher ELA-Hilfen von knapp 89 Milliarden Euro genehmigt, mit denen die griechischen Banken liquide gehalten werden. Ohne diese Geldspritzen würden die Institute rasch austrocknen, weil Unternehmen und Privatleute ihre Konten leerräumen. Nach Angaben mehrerer Teilnehmer hatten die Euro-Finanzminister mit Draghi am Montag auf dem Eurogruppen-Treffen über die Hilfen gesprochen.

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble habe dabei die Frage aufgeworfen, wie lange ELA-Hilfen noch gezahlt werden sollten.

Von

rtr

Kommentare (5)

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Frau Nelly Sachse

23.06.2015, 17:59 Uhr

Wer garantiert eigentlich, daß sich griechische Bankmanager an der Geldschwemme nicht selbst bedienen?

Herr Klaus Hofer

23.06.2015, 18:07 Uhr

Da die ELA Notkredite an griechische Banken jedenfalls de facto eine Staatsfinanzierung Griechenlands darstellen, die jedoch nach den Statuten der EZB der Zustimmung durch die jeweiligen Parlamente der Länder der Währungsunion bedürfen, handelt die EZB ohnehin praeter
legem. Die politische wie die rechtliche Kultur der Europäischen Union ist durch die Griechenland - Krise schwer beschädigt. Ohne grundlegende Reformen wird die EU auf Sicht auseinander fallen. Das sollte jeden, der mit der Geschichte Europas vertraut ist, traurig stimmen.

Frau Ich Kritisch

23.06.2015, 18:47 Uhr

na, die Banker haben ihr Ehrenwort gegeben *grins*

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