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15.04.2015

12:25 Uhr

Griechenland-Krise

Athen leiht sich kurzfristig Geld

Im Verlauf der Schuldenkrise hat Griechenland insgesamt 812,5 Millionen Euro in Form von kurzlaufenden Staatspapieren aufgenommen. Am 17. April benötigt das Land eine Milliarde Euro, um fällige Schulden zurückzuzahlen.

812,5 Millionen Euro frisches Geld reichen noch nicht aus, um die in zwei Tagen fälligen Schulden von einer Milliarde Euro zurückzuzahlen. dpa

Rettendes Geld für Griechenland

812,5 Millionen Euro frisches Geld reichen noch nicht aus, um die in zwei Tagen fälligen Schulden von einer Milliarde Euro zurückzuzahlen.

AthenDas schuldengeplagte Griechenland hat sich kurzfristig frisches Geld am Kapitalmarkt besorgt. Wie das Staatsradio am Mittwoch unter Berufung auf die Schuldenagentur PDMA berichtete, konnten insgesamt 812,5 Millionen Euro für 13 Wochen in Form kurzlaufender Staatspapiere aufgenommen werden.

Das ist zwar weniger, als das Land in zwei Tagen benötigt (eine Milliarde Euro), um fällige Schulden zurückzuzahlen. Kommentatoren der griechischen Finanzpresse rechnen aber damit, dass das restliche Geld an diesem Donnerstag in die Staatskasse fließt.

Griechenland benötigt die eine Milliarde Euro, um am 17. April kurzlaufende Staatspapiere zu tilgen. Athen versteigert regelmäßig einen Tag später im Rahmen eines gesonderten Verfahrens zusätzliche Wertpapiere. Bislang hat dieses System das nötige Geld gebracht. Die Rendite der versteigerten Papiere lag - wie bei einer gleichen Auktion im Vormonat - bei 2,7 Prozent.


Von

dpa

Kommentare (5)

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Herr Paul Rimmele

15.04.2015, 13:07 Uhr

Was für Schwachmatiker leihen diesen Ganoven noch Geld und das für 2,7%?

Herr Fred Schmitz

15.04.2015, 14:23 Uhr

Meinentwegen soll ein "institutioneller Anleger" in Hellas ins Risiko gehen, wenn ihm nichts besseres einfällt. Viel alarmierender für alle Steuerzahler finde ich eine aktuelle Meldung bei wallstreet-online.de: "...Nun arbeitet die Bundesregierung an einem Plan, der Griechenland auch im Fall einer Staatspleite im Euro halten soll, inklusive Finanzierung."
Diese Bundesregierung, aber in dem Kontext auch die Opposition, sind derart in den Euro vernarrt, dass sie sich permanent zu hochgradig verantwortungsloser Politik hinreißen lassen.

Herr Josef Schmidt

15.04.2015, 14:57 Uhr

Na die EZB indirekt über Notkredite. Diese werden an der griechischen Zentralbank weitergereicht und diese wiederum an die griechischen Banken.

Das ist verbotene Staatsfinanzierung über die Zentralbank aber niemand regt sich hier mehr auf. Bei so vielen Gesetze die gebrochen wurden ist einer mehr oder weniger egal.

Wir werden von korrupten Politiker regiert die nur noch für ihre Lobbyisten arbeiten. Die Abmachung zwischen der Politik und Wirtschaft heißt: Halt du sie dumm, ich halt sie arm.

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