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14.10.2011

14:12 Uhr

Griechenland-Krise

Griechen schulden ihrem Staat Milliarden

Mit 37 Milliarden Euro stehen die griechischen Bürger bei Ihrem Staat in der Kreide. Kommende Woche möchte der griechische Finanzminister die Namen von Steuerhinterziehern veröffentlichen.

Finanzminister Evangelos Venizelos erhöht den Druck auf säumige Steuerzahler. dapd

Finanzminister Evangelos Venizelos erhöht den Druck auf säumige Steuerzahler.

AthenDie Griechen schulden ihrem Staat insgesamt 37 Milliarden Euro. Griechenlands Finanzminister Evangelos Venizelos kündigte am Freitag an, er plane in der kommenden Woche die Steuerhinterzieher „an den Pranger zu stellen“, indem er ihre Namen veröffentlicht. Insgesamt gehe es um rund 15.000 Menschen.

Die Reichen im Land hätten allein 2009 rund 5,5 Milliarden Euro ins Ausland geschafft. Venizelos sagte im Parlament, dabei gehe es um 3718 Personen, 542 davon sollen ein Einkommen von weniger als 1000 Euro im Jahr angegeben haben. Weitere Kontrollen für die Jahre 2010 und 2011 seien im Gange.

Von

dpa

Kommentare (4)

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petr

14.10.2011, 16:17 Uhr

hahahahahaha,
" 542 davon sollen ein Einkommen von weniger als 1000 Euro im Jahr angegeben haben "
Solch eine verschlafene Finanzverwaltung wünsch ich mir auch einmal !!
Ich könnt mich wegwerfen, ob solcher Einfältigkeit, hihi.

Account gelöscht!

14.10.2011, 17:06 Uhr

Evangelos Venizelos will also die "armen Reichen" an den Pranger stellen.

Zitat:
Die Reichen im Land hätten allein 2009 rund 5,5 Milliarden Euro ins Ausland geschafft. Venizelos sagte im Parlament, dabei gehe es um 3718 Personen, 542 davon sollen ein Einkommen von weniger als 1000 Euro im Jahr angegeben haben.
Zitet Ende:

Das geht aber nicht erst seit 2009 so, sondern schon seit Jahrzehnten.
Und wer glaubt, daß Jacht- und Villenbesitzer ein Einkommen von unter 1.000€/a haben, hat es nicht besser verdient.

Account gelöscht!

14.10.2011, 17:28 Uhr

Die Finanzverwaltung ist nicht verschlafen; sie gehen persönlich zu ihren Klienten um ihren "Fakelaki" in Empfang zu nehmen.
Einige Aufrechte stemmen sich wacker dem allgegenwärtigen “Fakelaki” und “Misa” entgegen. Aber es ist ein Kampf auf verlorenem Posten!

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