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06.09.2011

21:48 Uhr

Griechenland-Optionen

Wenn Athen nicht liefert, dann…

In Bundesregierung, EU-Kommission und EZB wachsen die Zweifel, dass Griechenland seinen versprochenen Beitrag zur Sanierung der Staatsfinanzen leisten wird. Doch was passiert, wenn sich Athen nicht bewegt?

Akropolis in Athen. ap

Akropolis in Athen.

BerlinDie sogenannte Schuldentragfähigkeitsanalyse der Troika aus EU, EZB und IWF ist Voraussetzung dafür, dass das hoch verschuldete Land weiter Kredite der Partner bekommen kann. Die Troika ist zunächst wieder aus Athen abgereist.

Die Prüfung findet vierteljährlich statt und schon im Frühsommer hatte es Zweifel gegeben, dass Griechenland diese Hürde nehmen würde. Aber jetzt sind die Äußerungen von Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble, aber auch von SPD-Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier eindeutig: Liefert Griechenland nicht, gibt es keine weitere Hilfe.

Das klingt klar und entschlossen. Das Problem ist nur, dass derzeit niemand wirklich genau weiß, was passiert, wenn Griechenland tatsächlich kein Geld mehr erhält.

Vier Optionen sind denkbar, wie der folgende Überblick zeigt:

Kommentare (29)

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Pendler

06.09.2011, 22:00 Uhr

Athen kann nicht liefern
Athen wird nicht liefern

Aber die verhaste Stasi Oma wird mit jeder Oppositions Partei in die Kiste hüpfen, wenn sie helfen, dass weiter unser Geld nach Griechenland transferiert wird.

Griechenland ist Pleite
und ein Krebsgeschwür.

Raus mit dem Kriebsgeschwür, bevor wir alle verloren sind

Rainer_J

06.09.2011, 22:00 Uhr

Wenn Athen nicht liefert, dann…werden die Reformanstrengungen gelobt.

Seit Athen Gold kauft, hat es sich mental aus der Eurozone verabschiedet. Das sollte so langsam der letzte Hinterwälder begreifen.

Das dumme ist nur, dass es der letzte Hinterwälder längst begriffen hat. Nur die EUdSSR sieht es noch anders.

Max_Mustermann

06.09.2011, 22:11 Uhr

Etwas anderes als "Durchwursteln" wird doch von den Schnapsnasen in Brüssel und Berlin nicht ernsthaft erwogen...
Durchwursteln heißt aber auch, Deutschland zum bitteren Ende in die Knechtschaft zwingen, bis auch Deutschlands Finanzen zusammenbrechen und die Menschen hier rebellieren...
Dann wird erst richtig Porzellan in Europa zerschlagen - und wer behauptet, dass die mit einem "Durchwurschteln" in letzter Konsequenz verbundenen Kosten und Schäden geringer sein werden, als wenn man dem Drama ein schnelles Ende (Ausschluss, Austritt oder Schuldenschnitt/Währungsreform) setzen würde, der irrt gewaltig!

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