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04.01.2012

14:12 Uhr

Griechenland

Papademos ringt mit Gewerkschaften um Sparziele

Lukas Papademos auf schwieriger Mission: Der griechische Ministerpräsident hat den Arbeitnehmern einen harten Sparkurs aufgebürdet. Wie die Lasten genau verteilt werden, soll sich nun in Athen zeigen.

Griechische Gewerkschaftsmitglieder bei einer Demonstration gegen das Sparprogramm der Regierung. dapd

Griechische Gewerkschaftsmitglieder bei einer Demonstration gegen das Sparprogramm der Regierung.

AthenDer griechische Ministerpräsident Lukas Papademos will mit Gewerkschaften und Handelsverbänden über Einzelheiten seiner Sparpläne beraten. In den Gesprächen sollen voraussichtlich auch Lohnkürzungen und andere umstrittene Themen diskutiert werden.

Vor dem nächsten Besuch internationaler Finanzinspektoren Mitte Januar hatte Regierungssprecher Pantelis Kapsis auch ein Ausscheiden aus der Eurozone nicht mehr ausgeschlossen. Athen musste bereits im Mai mit internationaler Hilfe in Höhe von 110 Milliarden Euro gerettet werden. Eine zweite Zahlung von 130 Milliarden wurde im Oktober bewilligt. Die Umsetzung ist aber an Bedingungen geknüpft.

Von

dapd

Kommentare (5)

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Thomas-Melber-Stuttgart

04.01.2012, 14:40 Uhr

Meine Prognose: Papademos wird sich nicht durchsetzen, die Sparziele werden klar verfehlt, unser Geld gibt es aber trotzdem.

1522

04.01.2012, 14:59 Uhr

Anstatt Arbeitnehmer im privaten Sektor in den finanziellen Ruin und die Verarmung zu treiben, sollte sich Herr Papademos doch endlich mal der Eintreibung der 40 - 60 Milliarden Euro annehmen, die griechiche Unternehmen dem Staat schulden. Oder vielleicht auch mal darüber nachdenken, ob dieser Staatsapparat wirklich über eine Million Beamte braucht.

1522

04.01.2012, 15:14 Uhr

Anstatt Arbeitnehmer aus dem privaten Sektor in den finanziellen Ruin und die Verarmung zu treiben, sollte sich Herr Papademos doch endlich mal der Eintreibung der 40 - 60 Milliarden Euro annehmen, die griechische Unternehmen, dem Staat schulden. Es ist aber auch an der Zeit über die Effektivität und Produktivität dieses enormen Staatsapparates nachzudenken. Brauchen wir tatsächlich über eine Million Beamte ? Man sollte sich diese Frage vor allem in Anbetracht der Tatsache stellen, dass der Staatsapparat in Griechenland - nunmehr erwiesenermassen - nicht funktioniert, siehe OECD Studie. Nachdem ich nun gut 16 Jahre in diesem Land lebe, kann ich leichten Gewissens sagen, griechische Beamte tun nichts, sie wissen nichts und sie können auch nichts !

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