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06.06.2011

21:13 Uhr

Griechenland-Rettung

EZB hofft auf Unterstützung der Banken

Eine Umschuldung Griechenlands wird immer öfter zum Thema, doch die EZB sucht nach alternativen Lösungen. So wird zum Beispiel über eine freiwillige Beteiligung der Banken an der Griechenland-Rettung diskutiert.

Eurogruppen-Chef Juncker (rechts) mit Griechenlands Premier Papandreou. Die Zukunft Griechenlands wird hinter den Kulissen intensiv diskutiert. Quelle: dapd

Eurogruppen-Chef Juncker (rechts) mit Griechenlands Premier Papandreou. Die Zukunft Griechenlands wird hinter den Kulissen intensiv diskutiert.

Brüssel Die Banken sollen sich nach den Worten von EU-Währungskommissar Olli Rehn freiwillig an der Unterstützung Griechenlands in der Schuldenkrise beteiligen. Eine Restrukturierung von Schulden sei nicht auf dem Tisch, sagte Rehn am Montag bei einer Anhörung im Europäischen Parlament in Straßburg. Doch die EU und die Euro-Länder arbeiteten mit der Europäischen Zentralbank an einem Modell nach dem Vorbild der Wiener Initiative, bei der Banken griechische Staatsanleihen halten würden. In diesem Zusammenhang werde auch eine Laufzeitenverlängerung von Staatsanleihen untersucht.

Eurogruppen-Chef Jean-Claude Juncker ergänzte, die EZB arbeite an einer Formel zur Beteiligung der privaten Investoren, die die Ratingagenturen nicht dazu veranlassen würde, die Zahlungsunfähigkeit Griechenlands festzustellen. „Das sind sehr harte Verhandlungen, das kann ich Ihnen sagen“, sagte Juncker. Doch in einigen Ländern gebe es Schwierigkeiten, Hilfen für Griechenland durchzusetzen ohne Einbeziehung privater Gläubiger.

Von

rtr

Kommentare (2)

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Account gelöscht!

06.06.2011, 21:47 Uhr

Mal sehen was ihre Börsenkurse zu ihrer Entreicherung zu gunsten der Geschädigten sagen.

Vor 10 Tagen stand die Commerzbank auf 3,00 €,
Heute stehen sie bei 3,25 €

Die Anleger scheinen ihre Entreicherung so wohlwollend aufzunehmen, daß sie glatt noch mal dazu gekauft haben.

Rainer_J

06.06.2011, 22:33 Uhr

Weil die deutsche Regierung (so dürfte sie sich eigentlich nicht mehr nennen) und die EUdSSR das deutsche Steuergeld mit einem Bruch des Grundgesetztes veruntreuen, haben sie wohl lagsam aber sicher ein sehr schlechtes Gewissen und versuchen die eigentlich Verantwortlichen mit ins Boot zu holen.

Aber wie ist die Last verteilt? Der deutsche Steuerzahler ist nicht schuld und muß zahlen, während man bei den Banken auf freiwillige Unterstützung "hofft".

Das ist so, als müßte ein Fußgänger eine Strafe bezahlen, weil neben ihm ein Auto zu schnell auf der Straße gefahren ist und die Polizei hofft darauf, dass sich der Autofahrer daran beteiligt und der Fußgänger nicht alles zahlen muß.

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