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10.02.2015

17:53 Uhr

Griechenland-Rettung

Gläubiger geben Athen offenbar Schonfrist

Griechenland erhält laut einem Bericht von der EU-Kommission sechs Monate mehr Zeit, um sich mit den Gläubigern zu einigen. Der Vorschlag soll den Finanzministern vorliegen – Wolfgang Schäuble will davon nichts wissen.

Laut einem Medienbericht erhält die Regierung in Athen sechs Monate mehr Zeit, um ssch mit ihren Gläubigern zu einigen. dpa

Laut einem Medienbericht erhält die Regierung in Athen sechs Monate mehr Zeit, um ssch mit ihren Gläubigern zu einigen.

FrankfurtDie EU-Kommission will Griechenland laut einem Medienbericht sechs Monate Zeit für eine Einigung mit den Gläubigern geben. Dieser Kompromissvorschlag solle am Mittwoch auf dem Treffen der Finanzminister der Eurozone vorgelegt werden, wollte die Nachrichtenagentur Market News International (MNI) am Dienstag von einem hochrangigen Kommissionsvertreter erfahren haben.

Die neue griechische Regierung lehnt bisher eine Fortsetzung der Spar- und Reformpolitik ab. Das aktuelle Hilfsprogramm läuft Ende Februar aus. Laut der Agentur will die EZB in der Übergangszeit wieder griechische Anleihen als Sicherheiten akzeptieren.

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Für Griechenland wird die Lage immer bedrohlicher. Top-Ökonomen in Deutschland halten einen Zahlungsausfall inzwischen für ein realistisches Szenario, sollte Athen zu keiner Einigung mit den EU-Partnern kommen.

Der deutsche Finanzminister Wolfgang Schäuble wies die Berichte, es gebe bereits ein von Griechen und EU-Kommission verabredetes Konzept für eine Lösung des Konflikts, jedoch zurück. „Das muss falsch sein“, sagte er. Erstens sei ihm nichts davon bekannt und zweitens sei die EU-Kommission dafür nicht zuständig.

Die Hoffnung auf eine Annäherung in dem Streit riss den deutschen Aktienmarkt allerdings aus seiner Lethargie. Nach einem verhaltenen Start kletterte der Dax bis zum Nachmittag um 0,94 Prozent ins Plus auf 10 764,04 Punkte. Der Eurokurs stieg nach der Meldung kurzzeitig an, gab aber einen Großteil seiner Gewinne rasch wieder ab. Die Risikoaufschläge für griechische Staatsanleihen gingen weiter zurück.

Von

dpa

Kommentare (29)

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Frau V. Preisser

10.02.2015, 16:24 Uhr

Ich wünsche mir von unserer Regierung, dass sie nicht ständig vergisst, dass sie von deutschen und nicht von europäischen Wählern gewählt wurde! Sollte hier nachgegeben werden (Fristverlängerungen, Ewigkeitsanleihen, weitere Zinssenkungen, Verzicht auf Reformen und deren Kontrollen), so werde ich 2017 eine Partei wählen, die den Austritt Deutschlands aus dem Euroraum unterstützt! Und keine Sorge, Frau Merkel: Nur weil die nächsten Wahlen noch eine Weile dauern: Eine weitere Nachgiebigkeit Ihrerseits würden Ihre Wähler nicht vergessen!

Herr Dr. Michael Klein

10.02.2015, 16:32 Uhr

Hängen wir alle am Tropf eines privaten Geldmonopols? Die eigentliche Ursache der Krise wird in den Lügenmedien nicht debattiert. Die Anpassung an das Schuldgeldsystem der Bankenmafia, wird als "alternativlos" hingestellt. Die wenigen Damen und Herren der Welt, die sich als "Master of Univers" verstehen, kennen nur die öffentliche Verschuldung, verdammen Griechenland und diktieren den Gesellschaften ein kaltes Einspar- und Kürzungsprogramm, das die betroffenen Menschen demütigt und hoffnungslos macht. Zum Kern wollen sie nicht vorstoßen. Was wir brauchen, ist eine Bewegung, die gegen die Uninformiertheit der Bürger und gegen das Schuldgeldsystem bzw. Geldmonopol der Bankenmafia ankämpft. Gegen die Entleerung der Demokratie durch die globalen Bankster und Unternehmen für mehr soziale Demokratie und eine starke Zivilgesellschaft. Warum erfahren wir in den Lügenmedien nichts über das Geldmonopol bzw. Schuldgeldsystem der Bankenmafia? Da sollte man sich mal die Frage stellen, wem gehören eigentlich die Medien AGs? Jeder der das nicht versteht, sollte im Internet nach "Schuldgeldsystem" bzw. "Das Zwangsgeldsystem Mario Fleischmann", "Prof. Bernd Senf - Tiefere Ursachen der Krise" oder "Goldschmied Fabian" suchen.

Herr Dr. Michael Klein

10.02.2015, 16:32 Uhr

Hängen wir alle am Tropf eines privaten Geldmonopols? Die eigentliche Ursache der Krise wird in den Lügenmedien nicht debattiert. Die Anpassung an das Schuldgeldsystem der Bankenmafia, wird als "alternativlos" hingestellt. Die wenigen Damen und Herren der Welt, die sich als "Master of Univers" verstehen, kennen nur die öffentliche Verschuldung, verdammen Griechenland und diktieren den Gesellschaften ein kaltes Einspar- und Kürzungsprogramm, das die betroffenen Menschen demütigt und hoffnungslos macht. Zum Kern wollen sie nicht vorstoßen. Was wir brauchen, ist eine Bewegung, die gegen die Uninformiertheit der Bürger und gegen das Schuldgeldsystem bzw. Geldmonopol der Bankenmafia ankämpft. Gegen die Entleerung der Demokratie durch die globalen Bankster und Unternehmen für mehr soziale Demokratie und eine starke Zivilgesellschaft. Warum erfahren wir in den Lügenmedien nichts über das Geldmonopol bzw. Schuldgeldsystem der Bankenmafia? Da sollte man sich mal die Frage stellen, wem gehören eigentlich die Medien AGs? Jeder der das nicht versteht, sollte im Internet nach "Schuldgeldsystem" bzw. "Das Zwangsgeldsystem Mario Fleischmann", "Prof. Bernd Senf - Tiefere Ursachen der Krise" oder "Goldschmied Fabian" suchen.

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