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06.06.2011

19:35 Uhr

Griechenland-Umschuldung

"Schlimmer als Argentinien"

Der ehemalige argentinische Finanzminister zeichnet für die griechischen Gläubiger ein düsteres Bild. Er rechnet mit noch höheren Verlusten als bei der Umschuldung Argentiniens vor sechs Jahren.

Griechenlands Umschuldung ist nach Ansichten Nielsens unvermeidbar. Quelle: dpa

Griechenlands Umschuldung ist nach Ansichten Nielsens unvermeidbar.

London Den Besitzern griechischer Staatsanleihen drohen nach Ansicht des früheren argentinischen Finanzminister Guillermo Nielsen noch höhere Verluste als den Gläubigern des südamerikanischen Landes. Bei der Umschuldung Argentiniens 2005 handelte Nielsen einen Verlust von 66 Prozent für die Gläubiger des lateinamerikanischen Landes aus. Griechenland müsse den Preis für die anfänglich schwankende Haltung der europäischen Verantwortlichen zahlen, sagte Nielsen, der bis vergangenes Jahr Botschafter in Deutschland war, am Montag Reuters Insider TV. Dass die Möglichkeit einer Umschuldung bis 2013 hinausgeschoben werde, sei ein „großer,

großer Fehler“.

Erst für den dauerhaften Euro-Krisenmechanismus ESM, der ab Mitte 2013 den derzeitigen Schutzschirm EFSF ablösen soll, ist eine Beteiligung der privaten Gläubiger geplant. Allerdings ist derzeit ein zweites Hilfspaket für Griechenland im Gespräch, an dem auch die Banken beteiligt werden sollen.

Von

rtr

Kommentare (8)

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Account gelöscht!

06.06.2011, 20:16 Uhr

Also noch einmal,

wenn ihr uns Restzypern überlasst, bekommt und hat jeder das bekommen, was ihm letztendlich wirklich zusteht.
Ansonsten sind die ca. 700 000 000 000 € wirklich weg, ohne wenn und aber.

Das ist mein absoluter Ernst und ich bin absolut überzeugt davon.

Account gelöscht!

06.06.2011, 20:25 Uhr

Und es würde Niemandem auch nur die Nase bluten.
Überlegt es euch.

Beobachter

06.06.2011, 21:31 Uhr

Argentinien hat Anleger in der ganzen Welt betrogen.Von aushandeln kann ja wohl keine Rede sein.Bis heute werden diese Leute von der ATFA.org und Gerichtsvollziehern überall wo sie sich sehen lassen verfolgt und gelten seitdem als die Parias der Welt.

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