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18.02.2012

02:16 Uhr

Griechische Einsparungen

Kürzungen bei staatlichen Pensionen

Die griechischen Einsparungspläne werden konkreter: Das Land will nun offenbar staatliche Pensionen kürzen, um die Voraussetzungen der Eurogruppe zu erfüllen und die Einsparungen zu erbringen.

Schüler protestieren vor dem Regierungsgebäude in Athen gegen die Einsparungspläne. dpa

Schüler protestieren vor dem Regierungsgebäude in Athen gegen die Einsparungspläne.

AthenGriechenland will offenbar staatliche Pensionen kürzen, um von der Eurogruppe geforderte neuen Einsparungen in Höhe von 325 Millionen Euro in diesem Jahr zu erbringen. Pensionen von mehr als 1300 Euro pro Monat sollten um zwölf Prozent gekürzt werden, hieß es am Freitag aus dem griechischen Arbeitsministerium.

Sie waren 2010 bereits um zehn Prozent gekürzt worden. Zusatz-Pensionen von über 200 Euro monatlich sollen ebenfalls gekürzt werden. Die Regierung erhofft sich von den Maßnahmen Einsparungen in Höhe von 400 Millionen Euro, also mehr als die geforderten 325 Millionen Euro.

Die Eurogruppe kommt am Montag in Brüssel zusammen, um über die Rettung Griechenlands vor der Staatspleite zu beraten. Als Voraussetzung muss Griechenland unter anderem neue Einsparungen in Höhe von 325 Millionen Euro vorweisen.

Zudem sollen die privaten Gläubiger des hochverschuldeten Landes freiwillig auf Forderungen in Höhe von 100 Milliarden Euro verzichten. Dieser Schuldenschnitt ist die Voraussetzung dafür, dass die Euro-Länder ein zweites Hilfspaket in Höhe von insgesamt 130 Milliarden Euro beschließen.

Von

afp

Kommentare (12)

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Account gelöscht!

18.02.2012, 08:47 Uhr

Junge, die haben aber viele reiche Rentner. Hätte ich nicht gedacht bei dem immer so beklagten niedrigen Lohnniveau! Sollen wir nun mitfühlen, nachdem Motto: Oje wie schrecklich, die Pensionen werden gekürzt?

paratiro

18.02.2012, 09:03 Uhr

Nach meinen vergleichenden Beispielen sind die Renten meiner Landsleute für den Privat- und öffentlichen Bereich mindestens 2 bis 3 mal höher als unsere Renten hier auf Jahresbasis gerechnet. Insbesondere die Privatbanken und der öffentliche Dienst (Strom, Wasser, Telefon, Verkehr, etc.) zahlen sehr kräftige Renten spätestens ab dem 50. Lebensjahr und sehr hohe Abfindungen.
Unsere Politiker hier sind nicht bei trost !

Baier

18.02.2012, 09:26 Uhr

ich dachte, die Kürzung wäre schon längst über die Bühne. Und was ist mit den opulenten Übergangsgeldern für Rentner? Und wie steht es mit dem Renteneintrittsalter? Da wird doch nur auf unsere Kosten geschnorrt! Und die SPD merkt nichts davon!

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