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02.09.2016

13:53 Uhr

Griechische Medienlandschaft

Tsipras vergibt Sendelizenzen per Auktion

Die griechische Regierung ordnet die Medienlandschaft neu: Künftig gibt es nur noch vier landesweite Sendelizenzen für Fernsehsender. Die acht Sender konnten sie bis Freitag ersteigern. Die Auktion ist hoch umstritten.

Von den bisherigen acht Sendern bekamen nur Skai TV und Antenna TV eine landesweite Sendeerlaubnis. AFP; Files; Francois Guillot

Fernsehsender Antenna in Athen

Von den bisherigen acht Sendern bekamen nur Skai TV und Antenna TV eine landesweite Sendeerlaubnis.

AthenMit der Vergabe von künftig nur noch vier Fernsehlizenzen ordnet die griechische Regierung unter Ministerpräsident Alexis Tsipras den umkämpften TV-Markt des Landes neu. Von den acht bisherigen Sendern sicherte sich in der am Freitag beendeten Auktion von den bisherigen acht Sendern nur Skai TV und Antenna TV eine landesweite Sendeerlaubnis. Hinzu kommen zwei neue Sender.

Die Auktion ist politisch hoch umstritten. Die linke Regierung hatte den Medien des Landes wiederholt vorgeworfen, parteiisch zu berichten. Außerdem seien viele überschuldet. Der für die Vergabe zuständige Staatsminister Nikos Pappas sagte, das Land habe nun „TV-Sender, die das griechische Volk objektiv informieren (...) und nicht von ihren Besitzern abhängig sind“.

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Oppositionsparteien werfen der Regierung dagegen vor, die Kontrolle über die Berichterstattung übernehmen zu wollen. „Die Auktion ist eine Parodie“, sagte die Abgeordneten der konservativen Partei Nea Dimokratia: „Die Regierung errichtet ein korruptes System, das sie selbst kontrollieren kann.“ Mehrere Sender klagen gegen die umstrittene Lizenzvergabe.

Von

rtr

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