Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

25.06.2012

15:53 Uhr

Griechischer Premier

Samaras darf das Krankenhaus verlassen

Nach einer Operation an den Augen durfte Griechenlands neuer Regierungschef das Krankenhaus nun wieder verlassen. Finanzminister Vassilis Rapanos war indes weiterhin im Krankenhaus.

Antonis Samaras, Griechenlands neuer Premierminister. AFP

Antonis Samaras, Griechenlands neuer Premierminister.

AthenZwei Tage nach seiner Augenoperation ist der griechische Ministerpräsident Antonis Samaras am Montag aus dem Krankenhaus entlassen worden. Er müsse sich noch einige Tage zu Hause schonen, könne jedoch Besuch empfangen, teilten seine Ärzte mit. Samaras war am Samstag wegen einer beginnenden Netzhautablösung operiert worden.

Der griechische Regierungschef sagte seine Teilnahme am EU-Gipfel Ende der Woche ab, da ihm die Mediziner nach dem Eingriff dringend von einem Flug nach Brüssel abgeraten hatten. Der designierte Finanzminister Vassilis Rapanos war nach einem Kreislaufzusammenbruch Ende vergangener Woche am Montag noch immer im Krankenhaus.

Mission im Schuldenland: Troika verschiebt ihren Besuch bei den Griechen

Mission im Schuldenland

Troika verschiebt Griechenland-Besuch

Grund für den Aufschub ist die OP des neuen Regierungschefs Samaras.

Wegen der Krankheitsfälle in der griechischen Regierung wurde der Start der kritischen Troika-Mission verschoben. Nun würden die Gespräche "vermutlich Anfang Juli beginnen", hieß es im Umfeld der Troika. Die Eurogruppe hatte noch am Freitag erklärt, dass die Troika-Experten aus EU-Kommission, Europäischer Zentralbank (EZB) und Internationalem Währungsfonds (IWF) ab (dem heutigen) Montag in Athen mit der Überprüfung der Programmumsetzung beginnen sollten.

"Zunächst sind wir um die Gesundheit des Ministerpräsidenten und des Finanzministers besorgt", sagte der Sprecher von EU-Währungskommissar Olli Rehn. Die Troika besuche Griechenland "so bald wie möglich. Beide Seiten sind daran interessiert, die Überprüfung möglichst bald durchzuführen", kündigte Amadeu Altafaj Tardio an.

Die Zeit drängt: Von dem Ergebnis der Troika-Analyse hängt ab, wie das bisherige Programm angepasst werden muss. Bundesaußenminister Guido Westerwelle äußerte Verständnis für die Verschiebung. "Krankheit ist aller Lagen Meister", sagte er bei einem Ressortcheftreffen in Luxemburg. Zugleich bekräftigte er, dass es für Athen "keine Rabatte" geben werde.

Von

dapd

Kommentare (1)

Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.  Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.

Account gelöscht!

28.06.2012, 10:53 Uhr

Die Timoschennko-Amtsärzte bitte sofort nach Griechenland schicken!!! :D

>>> Das ist doch ein Witz für Doofe:
Wenn ein Schüler bei einer Klausur fehlt (weil er weiß, dass er durchfällt) benötigt er ein ärztliches Attest.

Und hier soll die Sparleistung einer Volkswirtschaft nicht geprüft werden können, weil zwei Minister, welchen neu im Amt sind, *krank* sind???

Oh Gott, lass´ Hirn regnen!!!!!!

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×