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22.06.2017

13:02 Uhr

Großbritannien

Abbruch der Brexit-Gespräche würde Kreditwürdigkeit belasten

Würden die Brexit-Verhandlungen zwischen Großbritannien und der EU abgebrochen, könnte sich das negativ auf die Kreditwürdigkeit des Königreichs auswirken. Laut Ratingagentur S&P wäre auch eine Herabstufung möglich.

Sollten die Brexit-Verhandlungen zwischen EU und Großbritannien abgebrochen werden, könnte darunter auch die Kreditwürdigkeit Großbritanniens leiden. AFP; Files; Francois Guillot

Brexit

Sollten die Brexit-Verhandlungen zwischen EU und Großbritannien abgebrochen werden, könnte darunter auch die Kreditwürdigkeit Großbritanniens leiden.

LondonEin Abbruch der Verhandlungen über einen Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union dürfte nach Einschätzung der Ratingagentur Standard & Poor's die Kreditwürdigkeit des Königreichs belasten. Sogar eine Herabstufung um mehr als einen Schritt könne nicht ausgeschlossen werden, das „wäre aber sehr ungewöhnlich“, sagte S&P-Ratingchef Moritz Kraemer am Donnerstag. Die anderen EU-Staaten könnten einen Abbruch der Brexit-Gespräche dagegen wohl verkraften, ohne dass ihre Kreditwürdigkeit leide.

S&P hatte die Bewertung nach der Brexit-Entscheidung im vergangenen Jahr von der Bestnote AAA um zwei Stufen auf AA gesenkt. Zuletzt hatten sich sie mehrfach besorgt über die Zukunft der britischen Staatsfinanzen geäußert.

Von

rtr

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