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11.05.2016

08:35 Uhr

Großbritannien

Brexit könnte Finanzfirmen 21,5 Milliarden Euro kosten

Für britische Finanzfirmen wäre ein Brexit teuer: Der EU-Austritt der Briten würde die Institute 21,5 Milliarden Euro in den nächsten zehn Jahren kosten, heißt es in einer Studie. Hinzu kämen neue Unsicherheiten.

Die großen Unternehmen des Landes stellen sich auf einen Kursverfall des Pfund um mehr als zehn Prozent ein, sollte Großbritannien die EU verlassen. dpa

Ein Kursverfall droht im Fall eines Brexit

Die großen Unternehmen des Landes stellen sich auf einen Kursverfall des Pfund um mehr als zehn Prozent ein, sollte Großbritannien die EU verlassen.

LondonEin Ausscheiden Großbritanniens aus der Europäischen Union könnte einer Studie zufolge die Finanzfirmen des Landes in den kommenden zehn Jahren umgerechnet etwa 21,5 Milliarden Euro kosten. Es werde eine Dekade der Unsicherheit geben, schrieben die Experten der Regulierungs-Beratungsfirma JWG in einer am Dienstag veröffentlichten Studie. Die Unternehmen müssten sich in dieser Zeit auf neue Vorschriften einstellen, zugleich seien sie daran interessiert, ihre Geschäfte weiter wie gehabt zu betreiben. „Die ultimativen Gewinner werden die Berater, Anwälte und Technologieexperten sein“, hieß es.

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Die großen Unternehmen des Landes stellen sich auf einen Kursverfall des Pfund um mehr als zehn Prozent ein, sollte Großbritannien die EU verlassen. Vier Fünftel dieser Firmen hätten bereits entsprechende Absicherungsgeschäfte abgeschlossen, ergab eine Umfrage der Banken-Experten von East&Partners. Kleine und mittelgroße Unternehmen hätten geringere Bedenken. Seit Anfang Dezember hat das Pfund etwa zehn Prozent an Wert verloren.

Von

rtr

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