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06.01.2013

15:57 Uhr

Großbritannien

Cameron will vor 2020 nicht gehen

Im Anschluss an seine aktuelle Amtszeit will David Cameron mit den Tories unbedingt noch eine weitere anhängen. Die Zeit will der britische Premier unter anderem nutzen, um Großbritannien Verhältnis zur EU neu zu klären.

Premierminister David Cameron. Reuters

Premierminister David Cameron.

LondonDer britische Premierminister David Cameron will sein Land noch mindestens bis zum Jahr 2020 regieren. Er wolle seine konservative Tory-Partei bei der Wahl 2015 zum Sieg führen und dann eine volle fünfjährige Amtszeit weiter dienen, sagte Cameron in einem Interview mit der Sonntagszeitung "Sunday Telegraph". In dieser Zeit müssten eine Reihe von Reformen umgesetzt werden, darunter die Neuverhandlung der Beziehungen Großbritanniens zur Europäischen Union.

Cameron betonte, es sei im Interesse seines Landes, weiterhin vollwertiges Mitglied der EU zu bleiben. Dem Sender BBC TV sagte er, andernfalls werde Großbritannien keinen Einfluss mehr auf die Regeln des Marktes haben, auf dem es tätig sei. Zugleich bekräftigte Cameron, London sei "vollkommen berechtigt", Änderungen an den Bedingungen seiner Mitgliedschaft zu fordern.

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Zum Konflikt mit Argentinien über die Falklandinseln sagte Cameron, Großbritannien wäre notfalls bereit, zu kämpfen: "Unsere Entschlossenheit ist äußerst groß", sagte der Premierminister dem Sender BBC1. Sein Land habe immer noch "eines der fünf größten Verteidigungsbudgets der Welt".

Vor einigen Tagen hatte die argentinische Präsidentin Cristina Kirchner Cameron aufgerufen, sich an eine UN-Resolution von 1965 zu halten, die beide Seiten zu Verhandlungen über die Zugehörigkeit der Inselgruppe aufruft. Die britische Regierung lehnt Verhandlungen jedoch ab. Stattdessen will sie die 3000 Inselbewohner im März in einem Referendum entscheiden lassen, ob sie britisches Überseegebiet bleiben wollen.

Von

afp

Kommentare (4)

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majordomo@bad-homburg.eu

06.01.2013, 17:28 Uhr

Wo er doch die Mehrheit hat könnte er doch einfach das Wahlrecht ändern, oder?

SayTheTruth

06.01.2013, 18:35 Uhr

Hopefully Cameron (Tories) remains "in power" as long as possible - a very better choice a Ed Milimabd (Labour - the same as SPD) would be !

In the nam eof the german conservatives (without party available at the moment in germany) hopefully Cameron will defeat the EU-persuade to eleminate the particular souverane independences. Germanby has unfortunately only the voices of Merkel, M.Schulz who are ready to delegate every right from germany directly to the hands of damn Barroso and Rompuy to establish a "socialism central europe union".

Cameron should ask the britains for leaving the EU also in the name of not-asked the germans ! thanks.

EURO is a currency to eleminate the freedom in europe.

SayTheTruth

06.01.2013, 22:55 Uhr

As I am saying, EU in bruessels is trying to fasten belts around the souveign countries - to cut the air to breath for every country. Thats why euro has been introduced 2002. EU in bruessels deserves no trust in any kind.

Euro-Krise Cameron droht Europa mit Blockade

"Der britische Premierminister David Cameron verschärft den Ton gegenüber den europäischen Partnern. In einem TV-Interview fordert er mehr Freiheiten für sein Land. Andernfalls werde er einer engeren Kooperation der Gemeinschaft nicht zustimmen."

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