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09.07.2016

03:56 Uhr

Großbritannien nach dem Brexit

Keine Freizügigkeit für EU-Bürger

Die Kandidatinnen für die Nachfolge des britischen Premiers Cameron wollen auf jeden Fall die Freizügigkeit für EU-Bürger aufheben und Arbeitsvisa einführen.

Ob Theresa May (l.) oder Andrea Leadsom britische Premierministerin wird, ist noch nicht klar. Aber beide wollen die Freizügigkeit für EU-Bürger aufheben. Reuters

Keine Freizügigkeit für EU-Bürger in Großbritannien mehr

Ob Theresa May (l.) oder Andrea Leadsom britische Premierministerin wird, ist noch nicht klar. Aber beide wollen die Freizügigkeit für EU-Bürger aufheben.

LondonDie beiden Bewerberinnen um die Nachfolge des konservativen britischen Premierministers David Cameron haben sich für schärfere Regeln bei der Freizügigkeit für EU-Bürger nach einem Austritt aus der Union ausgesprochen. Sowohl Innenministerin Theresa May als auch Energie-Staatssekretärin Andrea Leadsom kündigten für den Fall ihrer Wahl an, die Niederlassungsfreiheit einzuschränken. Das Recht, sich niederzulassen und zu arbeiten, werde künftig durch Arbeitsgenehmigungen geregelt, sagte Leadsom der Zeitung "Times" am Samstag. May sagte dem "Daily Telegraph", die Kontrolle der Reise- und Niederlassungsfreiheit sei Bestandteil des Austritts aus der EU.

Eines der Hauptargumente der Austrittsbefürworter beim Referendum am 23. Juni war, dass Großbritannien die Zahl der Einwanderer besser außerhalb der EU kontrollieren könne. Die Freizügigkeit in der EU ist allerdings Voraussetzung für den Zugang zum gemeinsamen Markt. Cameron hatte nach seiner Niederlage beim Brexit-Referendum den Rücktritt angekündigt. Bis zum 9. September entscheiden nun 150.000 Mitglieder der regierenden Konservativen Partei über seine Nachfolge.

Von

rtr

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