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23.06.2015

01:56 Uhr

Günter Oettinger

EU-Roaming soll ab 2017 wegfallen

Das Ende der Roaming-Aufschläge in der EU? Günter Oettinger rechnet doch bereits ab 2017 mit dem Wegfall der Gebühren. Das Vorhaben stieß bisher bei einer Reihe von EU-Ländern auf Widerstand.

Teure Anrufe im Ausland: Die Gebühren sollen ab 2017 in der EU wegfallen. dpa

Roaming

Teure Anrufe im Ausland: Die Gebühren sollen ab 2017 in der EU wegfallen.

BerlinEU-Kommissar Günter Oettinger (CDU) erwartet nun doch für 2017 das Ende der Roaming-Aufschläge bei Auslandstelefonaten sowie beim mobilen Surfen in der EU. „Ab dem zweiten Quartal 2017 werden die Roaming-Gebühren in der EU wahrscheinlich wegfallen“, sagte Oettinger am Montag bei einem Gespräch mit Journalisten in Bonn laut der „Rheinischen Post“. „Darauf werden sich die EU-Kommission, die Regierungen der 28 Mitgliedsländer und das europäische Parlament wahrscheinlich schon sehr bald einigen“, fügte der EU-Kommissar für Digitale Wirtschaft und Gesellschaft hinzu.

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Die EU-Staaten wollen die Extra-Gebühren für Telefonate, Surfen und SMS im EU-Ausland erst Ende 2018 abschaffen. In der Übergangszeit soll es eine Freigrenze geben. Das Europaparlament ist mit dem Entwurf unzufrieden.

Die Kosten für Telefonate und mobiles Internet-Surfen im EU-Ausland sind in den vergangenen Jahren auf Brüsseler Druck bereits erheblich gesunken. Die Telekom-Konzerne klagen über wegfallende Einnahmen. Eigentlich hätten sich Handynutzer schon zum Jahresende auf eine völlige Abschaffung der Extra-Gebühren für Telefonate, Surfen und SMS im EU-Ausland freuen können. Dies stieß aber bei einer Reihe von EU-Ländern auf Widerstand.

Von

dpa

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