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26.04.2012

17:48 Uhr

Handelspartner

China umwirbt Osteuropa

Mit Kreditzusagen und der Förderung von Infrastrukturprojekten wirbt die chinesische Regierung um engere Handelsbeziehungen in Osteuropa. Bis 2015 soll das Handelsvolumen auf 100 Milliarden Dollar steigen.

Chinas Premierminister Wen Jiabao und Polens Regierungschef Donald Tusk wollen die Handelsbeziehungen ausbauen. dpa

Chinas Premierminister Wen Jiabao und Polens Regierungschef Donald Tusk wollen die Handelsbeziehungen ausbauen.

WarschauChina setzt verstärkt auf die Märkte Mittel- und Osteuropas und will den Handel mit der Region binnen weniger Jahre massiv ausweiten. Angepeilt sei ein Volumen von 100 Milliarden Dollar (76,3 Milliarden Euro) noch vor 2015, sagte Chinas Ministerpräsident Wen Jiabao am Donnerstag bei der Eröffnung eines Wirtschaftsforums in Polen. 2010 noch tauschen China und die Region nach Angaben des Instituts für Entwicklung in Mittel- und Osteuropa Waren und Dienstleistungen im Wert von etwas mehr als 41 Milliarden Dollar aus. 

Für gemeinsame Projekte wolle die Regierung in Peking zehn Milliarden Dollar (7,6 Milliarden Euro) an Krediten bereitstellen, sagte Wen weiter. China möchte vor allem in Infrastrukturprojekte, neue Technologien und grüne Energie investieren. Davon profitierten beide Seiten. Umgekehrt sagte der Ministerpräsident zu, China für Waren aus Polen und andere Ländern der Region zu öffnen. 

Der polnische Ministerpräsident Donald Tusk nannte sein Land einen guten Ort für chinesische Investitionen angesichts hoher Wachstumsraten und der starken Stellung Polens in der Region. Zusammen mit Wen rief er Unternehmen in Mittel- und Osteuropa auf, sich entsprechende Geschäftspartner zu suchen.

Von

dapd

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