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16.11.2016

12:05 Uhr

Handelspolitik der USA

US-Industrie ruft Trump zur Mäßigung auf

Importzölle, Handelshemmnisse, Abschottung der Wirtschaft: Die Liste der Sorgen ist lang für Industrieunternehmen in den USA. Lobby-Gruppen und Konzernchefs rufen den künftigen US-Präsidenten Trump zur Mäßigung auf.

Wegen Trumps Wahlsieg gilt das Handelsabkommen TTIP als tot. AFP; Files; Francois Guillot

Handelsabkommen

Wegen Trumps Wahlsieg gilt das Handelsabkommen TTIP als tot.

WashingtonIn den USA ruft die Industrie den künftigen Präsidenten Donald Trump zu einer umsichtigen Handelspolitik auf, vor allem im Verhältnis zu China und Mexiko. Verschiedene Lobby-Gruppen, Konzernchefs und Abgeordnete betonen, dass Freihandelsabkommen zu mehr Wirtschaftswachstum und mehr neuen Jobs führen könnten. Trump hatte im Wahlkampf unter anderem ein Ende der Nordamerikanischen Freihandelszone (Nafta) in ihrer derzeitigen Form sowie hohe Zollschranken gefordert. „Es gibt zwei Millionen Industriejobs in diesem Land, die von unseren Handelsbeziehungen mit Kanada und Mexiko abhängen“, sagte Linda Dempsey vom Industrieverband NAM. Diese Arbeitsplätze dürfe man nicht aufs Spiel setzen.

Ökonomen befürchten nach Trumps Ankündigungen im Wahlkampf, dass dieser die USA abschotten könnte. Er hatte Importzölle und andere Handelshemmnisse in Aussicht gestellt. Dies könnte vor allem den Nachbarn Mexiko hart treffen. Zudem liegt das Handelsabkommen TTIP zwischen der EU und den USA seit längerem auf Eis und gilt wegen Trumps Wahlsieg als praktisch tot.

Von

rtr

Kommentare (6)

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Herr P. A.

16.11.2016, 15:40 Uhr

Herr Trump ist Immobilien-Unternehmer.
Sein Denkfehler besteht darin, daß das Objekt seiner bisherigen Betrachtung als Immobilienunternehmer räumlich unbeweglich ist.
Das gilt bei der Betrachtung der USA als volkswirtschaftliche Einheit so nicht mehr.
Mehr muss man nicht sagen.
Vielleicht noch: Sorry, ihr armen Leute, die ihr diesem Mann aufgesessen seid.

Account gelöscht!

16.11.2016, 17:10 Uhr

"Herr P. A.16.11.2016, 15:40 Uhr
Herr Trump ist Immobilien-Unternehmer.
Sein Denkfehler besteht darin, daß das Objekt seiner bisherigen Betrachtung als Immobilienunternehmer räumlich unbeweglich ist."

Na Herr P.A.
einfach mal wieder einen Kommentar rausgehauen nur des kommentierens willens.....
Anscheinend wissen Sie nicht wie international Trump aufgestellt ist,,,,er besitzt sogar Golfplätze in Europa und sein Tochter handelt international mit Schmuck....
also in Zukunft erst mal lesen....dann denken....dann schreiben
Danke

Herr P. A.

16.11.2016, 17:45 Uhr

Herr Hofmann, ich habe darauf abgehoben, daß die Situation bei der Immobilienentwicklung relativ simpel ist: Da gehen noch Bully-Deals nach der Methode "friß oder stirb" (entweder Du machst diesen oder jenen Job hier oder ich hole jemand anderen). In einer vernetzten Wirtschaft hat man nicht nur den Job zu vergeben sondern die Grundlage des Jobs kann sich auch verschieben oder abhanden kommen: Wenn ein Zwischenprodukt, das derzeit in Mexiko billig produziert wird, nach Amerika "zurück geholt" werden soll, kann das gesamte Fertigprodukt im Eimer sein, weil es dann teurer als das chinesische wird. Der Kunde tauscht das Produkt aus. Bei den Immobilien geht das so nicht, die laufen nicht weg bzw. sind nicht so austauschbar.
Dies schränkt insbesondere Leute ein, die mit Drohungen erfolgreich arbeiten. Je mehr Freiheitsgrade im System sind, desto weniger funktionieren sie (die Drohungen) wie gewünscht.
Vielleicht verstehen Sie jetzt, was ich meine?

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