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15.09.2011

15:08 Uhr

Hauptstreitpunkt entschärft

Belgien nähert sich einer neuen Regierung an

Flamen und Französischsprachige haben in Belgien einen der Hauptstreitpunkt auf dem Weg zur Bildung einer neuen Regierung entschärft. Regierungschef Yves Leterme nannte es einen „historischen Durchbruch“.

Zuversichtlich: Elio di Rupo dpa

Zuversichtlich: Elio di Rupo

BrüsselIn der seit fast eineinhalb Jahren andauernden innenpolitischen Krise in Belgien haben Flamen und Französischsprachige einen der Hauptstreitpunkt entschärft und damit einen großen Schritt hin zu einer neuen Regierung gemacht. Der kommissarische Regierungschef Yves Leterme nannte die Einigung über die Sonderrechte von Frankophonen in Flandern am Donnerstag einen „historischen Durchbruch“.

Die an den Verhandlungen beteiligten Parteien nahmen in der Nacht zum Donnerstag mit der Einigung über die Sonderrechte von Frankophonen in Flandern „eine erste entscheidende Hürde“, wie es in einer gemeinsamen Erklärung hieß. Details zur Einigung wurden allerdings nicht genannt.

Die Sonderrechte französischsprachiger Belgier im flämischen Umland der Hauptstadt sind seit Jahrzehnten ein Streitobjekt zwischen den beiden Sprachgruppen; an ihm zerbrach Ende April 2010 die Regierung des flämischen Christdemokraten Leterme, auch die immer wieder abgebrochenen Verhandlungen seit den Neuwahlen im Juni 2010 drehten sich maßgeblich um diesen Punkt. Der weiter kommissarisch amtierende Leterme nannte die Einigung vor diesem Hintergrund am Donnerstag „einen sehr wichtigen historischen Durchbruch“, wie die Agentur Belga meldete.

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