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25.06.2011

14:55 Uhr

Haushaltsdefizit

Obama will Schuldenproblem mit Investitionen lösen

Er will eine Lösung für das Schuldenproblem des Staates finden: US-Präsident Barack Obama. Das könne aber nicht nur mit Kürzungen geschehen. Es müsse auch investiert werden.

"Ohne Investitionen geht es nicht", sagt US-Präsident Barack Obama zum Ausweg aus der Schuldenkrise. Quelle: dapd

"Ohne Investitionen geht es nicht", sagt US-Präsident Barack Obama zum Ausweg aus der Schuldenkrise.

WashingtonUS-Präsident Barack Obama hat seine Entschlossenheit bekräftigt, zusammen mit dem Kongress eine Lösung für das Schuldenproblem des Staates zu finden. Das gehe aber nicht allein über die Kürzung von Ausgaben, sagte Obama am Samstag in seiner wöchentlichen Rundfunkansprache. „Wir können uns nicht einfach zum Wohlstand sparen“, sagte er. Das Land müsse auch in Bildung, Infrastruktur und die Entwicklung neuer Technologien investieren, um Wachstum zu erreichen.

Die Abgeordneten und die US-Regierung arbeiten daran, das Haushaltsdefizit zu verringern und die gesetzlich vorgeschriebene Obergrenze für die Staatsverschuldung anzuheben. Die vom Kongress festgelegte Grenze von derzeit 14,3 Billionen Dollar muss bis zum 2. August angehoben werden. Ansonsten kann die Regierung ihre Rechnungen nicht mehr bezahlen. Für die internationalen Finanzmärkte wäre dies ein fatales Signal mit unabsehbaren Auswirkungen.

Von

rtr

Kommentare (1)

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pmayer7991

26.06.2011, 01:26 Uhr

Eigentlich ist es ein Wunder, dass die US-Regierung überhaupt noch Geld hat. Die Steuern zahlen könnten zahlen wollen am liebsten gar keine Steuern zahlen. Die Steuer zahlen haben kein Geld mehr um die Steuern zu zahlen. Kommen noch die Mehrheit der dazu, die vom Staat nicht nicht erfasst ist und ihre Einkünfte schwarz oder mit falschen Social Security Number verwalten. Beliebt dabei ist die Verwendung von verstorbenen GIs. Die Amerikanische Bundesregierung muss sich schwer überlegen, die geschätzten 305 Mio. Einwohner ohne zentrales Register noch verwaltbar sind, bloss wird dies Amerika nahe eines Volkaufstandes bringen. Die USA haben das gleiche Problem wie die Griechen. Mit unvollständigen Bücher lässt es sich heutzutage schlecht seriöse Finanzpolitik betreiben. Mit Steuersenkungen wie es die Teeparty verlangt, wird es nicht funktionieren. Zumal wohlhabende Amerika es nicht in heimische Produkte ausgeben,sondern in ausländische Luxusartikel. Wobei es sowieso schwierig ist in amerikanischen Läden noch Produkte mit den Vermerk "Made in USA" zu finden.

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