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25.06.2012

09:34 Uhr

Haushaltsziele

Frankreichs Finanzminister befürchtet Millliardenloch

Für Frankreichs neuen Präsidenten Francois Hollande wird es ungemütlich. Nach Schätzungen seines Finanzministers klafft im Haushalt eine Lücke von bis zu zehn Milliarden Euro. Um Einsparungen kommt das Land nicht herum.

Frankreichs Finanzminister Pierre Moscovici stellt sein Land auf harte Einsparungen ein. Reuters

Frankreichs Finanzminister Pierre Moscovici stellt sein Land auf harte Einsparungen ein.

ParisDer französische Finanzminister Pierre Moscovici rechnet mit einem Haushaltsloch zwischen sieben bis zehn Milliarden Euro. Diese Summe müsse eingespart werden, um die bis Ende 2012 gesetzten Haushaltsziele zu erreichen, sagte Moscovici am Montag dem Fernsehsender ITele. Auf die Frage, ob Einsparungen in Höhe von sieben bis zehn Milliarden Euro nötig seien, sagte der Minister: „Ich denke, wir liegen dazwischen, aber ich möchte auf die offiziellen Zahlen warten.“

Die Regierung will den Haushalt für 2012 überarbeiten, wenn aktualisierte Zahlen über den Zustand der Staatsfinanzen Anfang Juli vorliegen. Ziel ist es, das Defizit in Höhe von 5,2 Prozent des Bruttoinlandsproduktes 2011 in diesem Jahr auf 4,5 Prozent zu drücken. Bei den Parlamentswahlen im Juni lösten die Sozialisten die Konservativen ab. Damit stellt die Sozialistische Partei mit Francois Hollande nicht nur den Präsidenten, sondern hat auch im Parlament eine Mehrheit.

Sorge um Frankreichs Wirtschaft

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Von

rtr

Kommentare (4)

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Hagbard_Celine

25.06.2012, 10:28 Uhr

Dann brauchen wir aber auch etwas was die Franzosen uns verpfänden. Ich denke der Eifelturm reicht für die erste Tranche.

Zahlt der Franzose nicht pünktlich strechen wir den erst mal schwarz, rot, gold und setzen ein Wieder Wald
unten rein mit dem überdimensionlen Schild in Sütterlin: Frische Händel aus d e ut s c h e n Landen.


Reffke

25.06.2012, 11:27 Uhr

Wahlversprechen ahoi!
Rente anstatt mit 62 wieder mit 60: oh la la!

Moment svp, Qu'est-ce que c'est?
Die Euro-Stabilitätskriterien sind folgende:

1) Die jährliche Neuverschuldung im jeweiligen EU-Land darf nicht mehr als 3,0% des BIP betragen.

2) Der Schuldenstand darf nicht mehr als 60% des BIP betragen.

3) Die Inflationsrate soll nicht mehr als 1,5%-Punkte über dem Durchschnit der 3 stabilsten Länder der EU betragen.

4) Das Zinsniveau soll min. 1 vor dem Beitritt zur EU nicht höher liegen als der Durchschnitt der 3 stabilsten Länder der EU.

Achja, ganz vergessen...
Sollte es zu einem Verstoß gegen diese Vorgaben kommen, ist der jeweilige Kommissar der EU angehalten ein Ermittlungsverfahren vor dem Europäischen Gerichtshof zu beantragen.

Aber macht doch nix:
bald wird das Schwein geschlachtet!
Es läßt sich brav zur Schlachtbank führen als wolle es sagen:
Merci, mes amis, pour tout ce que vous avez fait.

Hagbard_Celine

25.06.2012, 12:23 Uhr

Ein paar Milliarden werden da nicht reichen, der beispielsslose Egotrip von Hr. Holland wird Frankreich und Europa noch viel Geld kosten, sehr viel Geld.

Und auch eine Menge Jobs in Frankreich...

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