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15.01.2014

14:58 Uhr

Herstellung in Spanien oder Portugal

EU schützt Bezeichnung „Sangría“

„Sangría“ darf künftig nur unter dem Namen verkauft werden, wenn es in Spanien oder Portugal hergestellt wurde. Zwar darf das Getränk auch woanders hergestellt werden – aber nur als „aromatisiertes Wein-Mischgetränk“.

Zwei Australier lassen sich den Sangría schmecken: „Mit der Neuregelung erhält eine traditionelle Branche in Spanien und Portugal einen besonderen rechtlichen Schutz“, sagt ein EU-Parlamentarier. dpa

Zwei Australier lassen sich den Sangría schmecken: „Mit der Neuregelung erhält eine traditionelle Branche in Spanien und Portugal einen besonderen rechtlichen Schutz“, sagt ein EU-Parlamentarier.

BrüsselEin Getränk darf in Zukunft nur noch unter der Bezeichnung „Sangría“ verkauft werden, wenn es in Spanien oder Portugal hergestellt worden ist. Dies sieht eine EU-Regelung vor, die das Europaparlament verabschiedet hat. Wie ein Sprecher der EU-Kommission am Mittwoch in Brüssel bestätigte, müssen die Hersteller in anderen EU-Ländern künftig die Bezeichnung „aromatisiertes Wein-Mischgetränk“ verwenden.

„Sangría“ dürfen sie demnach nur als zusätzlichen Hinweis benutzen und müssen auf dem Etikett angeben, in welchem Land das Getränk hergestellt worden ist. Die Regelung soll nach einer einjährigen Übergangszeit in Kraft treten.

„Niemand wird in der EU daran gehindert, solche Getränke herzustellen“, sagte der EU-Abgeordnete Andrés Perelló der spanischen Nachrichtenagentur Efe. „Aber mit der Neuregelung erhält eine traditionelle Branche in Spanien und Portugal einen besonderen rechtlichen Schutz.“ Sangría ist ein Bowle-ähnliches Getränk aus Rotwein, Fruchtstücken und -saft. Oft wird auch Weinbrand beigemischt.

Von

dpa

Kommentare (1)

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16.01.2014, 09:14 Uhr

Wird das Image von Sangría damit verbessert?

Wir verkaufen selbst qualitativ sehr hochwertige spanische Sangría und haben uns über die aktuelle neue EU-Regelung natürlich gefreut. Auch in der letztlich abgeänderten bzw. gebilligten Form.
Ob die Neuregelung ebenfalls das unseres Erachtens nach damit indirekt verbundene ambitionierte Ziel, d.h. das Image von Sangría nachhaltig zu verbessern, beflügelt, bezweifeln wir allerdings. Wahrscheinlich sitzen schon längst die Werbestrategen in Meetings und konzipieren bereits die neuen Etiketten. Mit „XXL-Zusatzhinweisen“.
Mit freundlichen Grüßen
Dirk Lauterbach & Team LaDamaDELUXE.com

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