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05.12.2016

14:34 Uhr

Hilfe in Krisengebieten

Uno fordert 20,9 Milliarden Euro für humanitäre Hilfe

Die Uno fordert finanzielle Unterstützung von rund 22 Milliarden Euro. Das Geld soll eingesetzt werden, um in Krisengebieten weltweit helfen zu können. 2016 hat die Uno erst 11,4 der geforderten 22,1 Dollar erhalten.

UN-Nothilfekoordinator Stephen O'Brien hat finanzielle Unterstützung im Umfang von 22,2 Milliarden Euro gefordert. Das Geld werde dringend benötigt, um in Krisengebieten weltweilt humanitäre Hilfe leisten zu können.  REUTERS/Denis Balibouse Reuters

Appell

UN-Nothilfekoordinator Stephen O'Brien hat finanzielle Unterstützung im Umfang von 22,2 Milliarden Euro gefordert. Das Geld werde dringend benötigt, um in Krisengebieten weltweilt humanitäre Hilfe leisten zu können. REUTERS/Denis Balibouse

GenfDie Vereinten Nationen haben am Montag Hilfen in Höhe von 22,2 Milliarden Dollar (20,9 Milliarden Euro) für weltweite Konflikte 2017 gefordert. „Immer mehr Menschen brauchen humanitäre Hilfe, nicht zuletzt, weil die Krisen immer länger dauern“, sagte UN-Nothilfekoordinator Stephen O'Brien. Das Geld solle den 92,8 Millionen bedürftigsten der knapp 129 Millionen Menschen in 33 Ländern, die Hilfe brauchen, zu Gute kommen.

Ein Drittel aller Bedürftigen kommen den Angaben zufolge aus den Staaten Syrien, Jemen und Afghanistan. Von den nun eingeforderten Geldern sollen im kommenden Jahr allein 3,4 Milliarden Dollar in das Bürgerkriegsland Syrien gehen sowie 4,7 Milliarden Dollar an syrische Flüchtlinge in der Region.

Im laufenden Jahr hatte die UNO 22,1 Milliarden Dollar gefordert, tatsächlich gingen bislang aber nur 11,4 Milliarden Dollar ein. Als die UNO vor 25 Jahren ihren ersten weltweiten Hilfsaufruf startete, sollten nur 2,7 Milliarden Dollar den Gesamtbedarf decken.

Von

afp

Kommentare (1)

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Herr Gerald Gantz

05.12.2016, 15:22 Uhr

UNO, das ist der richtige Verein. Fordern, um Gutes zu tun. Absolut überflüssig. Auflösen den Verein und von den Kostenersparnissen, die die meisten Länder zahlen, Hilfen ermöglichen. Also, Hilfe zur Selbsthilfe und nur wenn diese Hilfsbedürftigen auch in den Ländern bleiben und dort aufbauen und sich selbst helfen.
Nochmal, die UNO ist ein Schwafelverein und überflüssig.

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